A permanent agriculture

Der Begriff Permakultur ist für viele ein neuer Begriff. Landwirtschaft und vor allem Biolandbau wecken bei den meisten Menschen Assoziationen wie „Tradition“ oder „Kulturlandschaft“. Permakultur dagegen scheint eher ein Modebegriff zu sein – und kommt das nicht aus Australien?

Das Wort selbst stammt tatsächlich aus Australien, wo in den 1970er-Jahren Bill Mollison und David Holmgren den Begriff Permakultur geprägt haben. Ein Schachtelwort, das aus „permanent“ und „(agri)culture“ besteht. „Permaculture“ bedeutet demnach so viel wie „dauerhafte Landwirtschaft“.

Von systemischem Denken geprägt

Permakultur will nachhaltige Kulturlandschaften schaffen, die ökologisch und wirtschaftlich stimmig sind. Mollison und Holmgren haben den Begriff im ausgehenden 20. Jahrhundert populär gemacht, das Konzept selbst ist aber ein Kind des 19. Jahrhunderts und hat viele Mütter und Väter. 

Historisch betrachtet haben Permakultur und der Biolandbau dieselben Wurzeln, gleichzeitig ist Permakultur aber mehr als nur eine Richtung des biologisch-organischen Landbaus. Es ist eine Lebensphilosophie und ein ganzheitlicher Denkansatz, mehr ein Wegweiser als ein Ziel.

Im Gegensatz zu vielen vergangenen und gegenwärtigen Moden ist und war Permakultur immer von systemischem, kritischem und naturwissenschaftlichem Denken geprägt. Aus dieser Perspektive richtet die Permakultur ihren Blick auf die Landschaft, auf bäuerliches Gebrauchswissen und die Mechanismen traditioneller Kulturlandschaften.

Ein vielversprechender Perspektivenwechsel

Permakultur ist ohne das Wissen und den Erfahrungsschatz einer bäuerlichen Kultur nicht denkbar. Dabei geht es nicht darum, die Vergangenheit oder andere Kulturen zu glorifizieren. Permakultur sitzt auch keinem verklärenden Geschichtsbild auf, das wieder zurück ins 19. Jahrhundert will und von einer „unberührten Natur“ fantasiert, die es so nie gegeben hat. Es geht um einen Perspektivenwechsel und die ehrliche Auseinandersetzung mit unserer Vergangenheit und Zukunft.

Das Verdienst der Permakultur ist auch, Gebrauchswissen aus aller Welt zusammengetragen zu haben. Wir können uns Wissen und Inspiration auch aus der Geschichte holen und Bewährtes an heutige Bedürfnisse, Problemstellungen und Lebensrealitäten anpassen.
Akademisches Wissen und praktisches, bewährtes Wissen fusionieren auf diese Weise und füllen so denabstrakten Begriff der Nachhaltigkeit mit konkreten Inhalten.

Natur führt – Technik folgt

Auch Sepp Holzer entspringt einer Bergbauernkultur, die gelernt hat, ausgesprochen effizient mit natürlichen Ressourcen, Zeit, Geld und Energie umzugehen. Bis 1995 hatte er noch nicht einmal von Permakultur gehört und doch bewirtschaftete und gestaltete er den Krameterhof schon seit Jahrzehnten im Sinne der Permakultur.

Die Teiche, Wassergärten und Terrassen, die er dem Schwarzberg in jahrzehntelanger Arbeit abgerungen hat, sind sowohl Zeugnis eines Gebrauchswissens, das Jahrtausende zurückreicht, als auch Ausdruck von spielerischer Neugier und unbändigem Forscherdrang.

Permakultur erhebt nicht den Anspruch, das Rad neu erfunden zu haben, aber wir wollen alles verfügbare Wissen der Welt einsetzen, damit es sich weiterdrehen kann.

 

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Permakultur: Geschichte einer Idee

Dieser Text ist ein Versuch, einige Mythen im Zusammenhang mit Permakultur, bäuerlicher Tradition und Kulturlandschaft im Allgemeinen auszuräumen. Gleichzeitig wollen wir anhand einiger einflussreicher Menschen und deren Gedanken den Weg nachzeichnen, der zur Permakultur geführt hat, also zur Idee eines zukunftstauglichen Umgangs mit der Welt.

Rückblick

Der Mensch gestaltet die Welt nach seinen Vorstellungen und Bedürfnissen. Das gilt für nomadische wie für sesshafte Kulturen. Seit Jahrtausenden bebaut der Mensch Land – in Mitteleuropa seit 5500 Jahren. Er hat gelernt, Tiere zu domestizieren, Pflanzen zu züchten, Vorräte und Infrastruktur anzulegen. 

Fast jeder Flecken Land – vor allem in Europa – wurde vom Menschen geprägt und ist damit „Kulturlandschaft“. Dass uns das heute oft nicht auffällt, hat damit zu tun, dass wir nichts anderes kennen, denn „echte“, gar „unberührte“ Naturlandschaft gibt es kaum noch.

Leben im Anthropozän

Wir leben im Anthropozän, dem Erdzeitalter, in dem der Mensch zu einem der wichtigsten Einflussfaktoren auf die biologischen, geologischen und atmosphärischen Prozesse auf der Erde geworden ist.

„Auch wenn das 20.Jhdt. nur 0,0025 Promille der gesamten Menschheitsgeschichte ausmacht, so umfasste es doch nicht weniger als ein Fünftel aller jemals gelebten Menschen .“

John R. McNeill

Landschaften aus Menschenhand

Kulturlandschaft sieht je nach Kultur, Topographie, Klima etc. ganz unterschiedlich aus und ist unterschiedlich ausgestattet. Als der Mensch noch keine externe Energie zur Verfügung hatte, hatten nur bewährte Systeme Bestand. Viele dieser Landschaften sind längst verschwunden, andere, wie die Reisterrassen in Südostasien oder die Eichenhaine der spanischen Dehesa, sind mindestens 4000 Jahre alt und funktionieren heute im Wesentlichen noch immer nach den gleichen Prinzipien und Überlegungen wie vor Jahrtausenden. 

Diese von Menschenhand geschaffenen landwirtschaftlichen Systeme verwandeln Sonnenenergie in für Menschen nutzbare Nahrung und andere Rohstoffe wie zum Beispiel Brenn- und Baustoff.

Das Erdöl verändert alles

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und vor allem im 20. Jahrhundert änderte sich der Charakter der Landwirtschaft wesentlich und rasant. Der Einsatz fossiler Energieträger und Mineraldünger verwandelte die bäuerliche Landwirtschaft in weiten Teilen der Erde nachhaltig. Eine weitgehend auf Subsistenzwirtschaft ausgelegte Kultur wurde von einer industriell wirtschaftenden verdrängt.

„Im 20.Jahrhundert hat die Menschheit zehn mal mehr Energie verbraucht als ihre Vorfahren während der tausend Jahre vor 1900 .“

John R. McNeill

Ein neues Energieregime

Die landwirtschaftliche Produktionsmenge nahm um ein Vielfaches zu und die Landwirtschaft wurde in die Produktionsketten der Industriegesellschaft eingebunden. Solange die Landwirtschaft auf Sonnenenergie angewiesen war, war sie in Ökosysteme eingebettet. Mineraldünger, chemische Pflanzenschutzmittel und von fossiler Energie angetriebene Maschinen erlaubten es Landwirten nun, sich von biologischen Kreisläufen abzukoppeln.

Ertragsmaximierung auf Kosten der Zukunft

Man sprach von einer „grünen Revolution“. Die Erfolge dieser Revolution waren aber trügerisch und mit einem hohen Preis verbunden. Heute wissen wir, wie komplex Ökosysteme wie Böden sind und wie empfindlich sie auf mechanische und chemische Eingriffe reagieren.

Der Aufbau von Boden-Humus ist ein Prozess, der Jahrtausende in Anspruch nimmt und doch löst sich dieses wertvolle Gut in kürzester Zeit sprichwörtlich in Luft auf, wenn man es falsch behandelt. Die agrarindustriell bedingte Erosion zerstört tagtäglich die Lebensgrundlage unser Nachfahren. Und das in kaum fassbarem Ausmaß.

Die „grüne Revolution“ war und ist nichts anderes als ein Ausbeuten von Ressourcen im Sinne einer kurzfristigen Ertragsmaximierung auf Kosten der Zukunft. Die Agrarindustrie hat mehr mit Bergbau zu tun als mit der Bewirtschaftung von Grund und Boden. Dieser Sektor beraubt sich seiner Lebensgrundlage, weil er Boden (Humus) schneller abbaut, als dieser sich bilden kann.

Was ist von der bäuerlichen Landwirtschaft geblieben?

Die industrielle Methode kommt mit viel weniger Personal aus, was zumindest in den westlichen Industrieländern rasch zu einem bis heute andauernden Bauernsterben geführt hat.

Heute sind die Höfe in Mitteleuropa überwiegend von den Ideen und Bedürfnissen der landwirtschaftlichen Industrialisierung geprägt: Spezialisierung, fehlende Energie- und Nährstoffkreisläufe, Abhängigkeit von Importen und fehlende Ernährungssouveränität. All das gibt es erst seit wenigen Jahrzehnten und doch sind die Auswirkungen auf die ursprünglich bäuerlich geprägte Kultur und Kulturlandschaft enorm.

„19.000 österreichische Landwirte haben in den vergangenen sieben Jahren aufgegeben – das sind sieben Betriebe pro Tag .“

Statistik Austria, 2019

Visionäre der Gegenbewegung

Nicht nur die Bauern und Bäuerinnen wurden aus dem Feld geschlagen, die Industrialisierung der Landwirtschaft wirkt sich auch massiv auf Ökologie, Landschaft und Umwelt aus.

Dass „die grüne Revolution“ problematisch ist, erkannten kritische Geister schon sehr früh. So entwickelten sich bereits in den Anfängen der landwirtschaftlichen Industrialisierung Gegenbewegungen, die man heute als die Ursprünge des Biolandbaus bezeichnen kann.

Aufgerüttelt durch die radikalen Veränderungen und angetrieben von einer kritischen Auseinandersetzung mit dem vorherrschenden Zeitgeist, warnten einige Visionäre vor den Folgeschäden dieser Entwicklung und zeigten Alternativen auf. Bei uns ist die „alternative Landwirtschaft“ erst in den 1980er Jahren ins öffentliche Bewusstsein gerückt, aber die Ursprünge dieser Bewegung liegen mindestens 100 Jahre zurück.

„Zwischen 1890 und 1990 hat sich die Weltbevölkerung vervierfacht, der Wasserverbrauch verneunfacht, die Industrieproduktion ist um den Faktor 40 gestiegen .“

John R. McNeill

Franklin Hiram King

Bildquelle: Wikipedia creative common

Einer der Väter des Biolandbaus und der Permakultur ist der amerikanische Agrarwissenschaftler Franklin Hiram King, der in den USA auch als Vater der Bodenphysik gilt. King beschäftigte sich bereits im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert intensiv mit Bodenfruchtbarkeit, der Wasserhaltekapazität von Böden, dem Feuchtigkeitsbedarf von Pflanzen, mit Bodenluft, der Bewegung von Wasser in Böden, mit Grundwasser, Bodenbearbeitungstechniken und vielem mehr. Als Wissenschaftler studierte er beispielsweise den Effekt, den „Bodenmulch“ und Bewässerung auf Feldkulturen und bodenbiologische Aktivität hat. Eine Auseinandersetzung, die aktueller nicht sein könnte. 

1911 erschien Kings einflussreiches Buch „Farmers of forty centuries“ (F.H. King, Madison, WI.), das sich mit „organic farming“ – gemeint ist biologisch-organische Kreislaufwirtschaft – in China, Korea und Japan beschäftigt. King bezeichnet diese uralten und bewährten Systeme als „permanent agriculture“, also als dauerhafte, weil nachhaltige Landwirtschaft. Das erste „Permakulturbuch“ ist noch heute ein Klassiker des Biolandbaus.

Russel Smith

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Neben F.H. King ist auch Russel Smith ein maßgeblicher Wegbereiter der Permakultur.
„Treecrops – a permanent agriculture“ heißt Smiths 1929 veröffentlichtes Buch, das Agroforstwirtschaft propagiert. Seine Arbeit ist von der Überzeugung getragen, dass jede Landbewirtschaftung an lokale Bedingungen angepasst sein muss. Er studierte die verheerenden Folgen von Erosion, die er überall dort sah, wo vor allem aufgrund der Technisierung Bäume aus der Landschaft gedrängt worden waren.

„Wald – Weide – Pflug – Wüste“, prophezeite er zu Recht und attestierte seinen Zeitgenossen einen „kindisch verschwenderischen Umgang mit natürlichen Ressourcen“. Sein Blick reichte weit über die USA hinaus und er erkannte und beschrieb, dass Erosion ein globales Problem darstellt und dass der Verlust von wertvollem Boden überall dort auftritt, wo die Natur missachtet wird. Russel Smith plädierte für Fruchtwechsel, Terrassierungen, sprach sich für minimalinvasive Bodenbearbeitung aus und forderte Landwirte auf, ihre Aufmerksamkeit auf und vor allem in den Boden zu richten.

Raoul Heinrich Francé

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Dass dieser Boden lebendig ist und entsprechend behandelt werden muss, hat auch ein Zeitgenosse Smiths in Europa erkannt und beschrieben. Der Österreich-Ungar Raoul Heinrich Francé ist einer der Väter der ökologischen Landwirtschaft in Europa. Über 60 Bücher hat der Botaniker, Mikrobiologe, Natur– und Kulturphilosoph veröffentlicht.
1922 erschien sein einflussreiches Werk „Das Edaphon“, ein Begriff, der die Gesamtheit aller im Boden lebenden Organismen umfasst. Francé beschrieb darin die unglaubliche Vielfalt zu unseren Füßen und vermittelte seinen Zeitgenossen, dass die Fruchtbarkeit des Bodens auf die Tätigkeit der unscheinbarsten Kreaturen zurückzuführen ist.
Der Autor, der viele moderne ökologische Ideen vorwegnahm und populär machte, war natürlich nicht der erste Wissenschaftler, der die Bedeutung des Bodenlebens erkannte und beschrieb.

Charles Darwin

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„Es darf bezweifelt werden, ob es viele andere Tiere gegeben hat, die in der Geschichte der Welt eine so große Rolle gespielt haben wie die Regenwürmer“, schrieb Charles Darwin, der auch ein passionierter Gärtner war, schon 1881. Der Boden ernährt uns, ist Basis allen höheren Lebens und muss daher entsprechend gewürdigt und beschützt werden. Die immer schwerer werdenden Maschinen des Industriezeitalters, die die Bodenbearbeitung so viel bequemer machen, verleiten zu Maßnahmen, die den Boden verdichten und umbrechen. Tiefes pflügen und der Einsatz von Mineraldünger stören und zerstören das Bodenleben. Was darauf folgt, ist Erosion durch Wind und Regen: Die wertvolle Humusschicht, die sich unter natürlichen Bedingungen nur sehr langsam aufbaut, wird abgetragen, „die Steine beginnen zu wachsen“.

P. A. Yeomans

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Diese Prozesse zu vermeiden, ist einer der wichtigsten Aufgaben der Landbewirtschaftung. Das brachte den australischen Erfinder und Ingenieur P. A. Yeomans auf das Keyline-Design-Konzept. Yeomans, der ursprünglich Bergbauunternehmen beriet, war Experte für Hydrologie und Geomorphologie und gestaltete Farmland so, dass sich Niederschlagswasser auf der Fläche verteilen und langsam im Boden versickern konnte. Erklärtes Ziel war die Sammlung allen Regenwassers bei gleichzeitiger Verhinderung von Bodenerosion. Sein Buch „The Keyline Plan“ von 1954 ist ebenfalls ein Standardwerk der Permakultur.  Für die späteren Entwickler der modernen Permakultur, Bill Mollison und David Holmgren, waren seine Designs entscheidende Ideengeber.

Masanobu Fukuoka

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Dasselbe gilt für den Japaner Masanobu Fukuoka. Der Mikrobiologe hängte eines Tages seine Beamtenkarriere an den Nagel und wurde Bauer. Er entwickelte ein Bewirtschaftungskonzept, das sich an natürlichen Wechselwirkungen und Prozessen orientiert. Sein Credo lautete: Natur und ihren Rhythmus studieren und aus der Beobachtung Schlüsse für die Bewirtschaftung ziehen.
Sein Buch „One Straw Revolution“ hatte einen entscheidenden Einfluss auf viele alternative Landwirtschaftskonzepte.

Fukuokas Felder waren umgeben von Intensiv-Reisanbau-Kulturen, die mit Mineraldünger und – wie er befand – „grotesken“ Mengen Pestiziden arbeiteten. Sein „natürlicher Weg der Landwirtschaft“ (The natural way of farming – The Theory and Practice of Green Philosophy, 1985) setzte auf die natürliche Vitalität und Regenerationskraft des Bodens und „fütterte“ das Bodenleben und nicht die Pflanze.  Schädlingspopulationen hielt er mit Fruchtfolgen, und ökologischen Gegenspielern in Schach, zum Beispiel indem er Spinnentieren förderte oder Enten zeitweise in die Kulturen ließ. Fukuoka war Wissenschaftler und als solcher ein vehementer Gegner der Agrochemie.

Rachel Carlson

Bildquelle: Wikipedia creative common

Die zerstörerische Kraft der Agrochemie ist spätestens seit Rachel Carlsons Sachbuch „Silent Spring“ aus dem Jahr 1962 einer kritischen Öffentlichkeit bekannt. Carlson war Biologin und Umweltjournalistin und machte den rigorosen Pestizid-Einsatz zum Thema, indem sie dessen verheerende Auswirkungen auf Ökosysteme populärwissenschaftlich aufarbeitete.

Sie bezeichnet den großflächigen Einsatz von Pestiziden als „den schlecht geplanten und dilettantisch durchgeführten Versuch einer Massenvernichtung von Insekten, die zahllose unerwünschte Nebeneffekte hat“. Die erfolgreiche Sachbuchautorin erklärte ihrer Leserschaft die Nahrungskette und wie die Kontaminierung von Wasser und Boden dazu führt, dass sich Pestizide und deren Abbauprodukte in Lebewesen anreichern. Für das Massensterben von Vögeln, Insekten, Reptilien und Säugetieren machte sie das US-amerikanische Landwirtschaftsministerium direkt verantwortlich.

„Der stumme Frühling“, führte in ihrer Heimat, den USA, eine bis heute heftig geführte politische Debatte aus und führte letztlich zum DDT-Verbot. Der Erfolg des Buchs gilt als Ausgangspunkt einer weltweiten Umweltbewegung, zu der immer mehr kritische Wissenschaftler stoßen sollten.

René Debos

Bildquelle: Wikipedia creative common, Author: Pokatin

Einen wichtigen Beitrag zur Wissenschaftskommunikation leistete auch René Debos, Mediziner, Mikrobiologe und Umweltaktivist. Debos hatte 1939 eine antibakterielle Substanz isoliert und analysiert, die er Tyrothricin taufte. Es war das erste kommerziell hergestellte Antibiotikum überhaupt. Ihm wird auch der Slogan „think global, act local“ („Denke global, handle lokal“) zugeschrieben.
In seinem Buch „Der entfesselte Fortschritt“ („So human an animal“) aus dem Jahre 1973 heißt es: 

„Der moderne Mensch glaubt, dass er die Naturkräfte fast vollständig beherrscht, die seine Evolution in der Vergangenheit geformt haben, und dass er deswegen nun sein eigenes biologisches und kulturelles Schicksal kontrollieren könne. … (aber) wie alle anderen Lebewesen ist der Mensch Teil eines ungeheuer komplexen ökologischen Systems und auf vielfältige Weise mit all den Komponenten dieses Systems verbunden.“

Am Boden

Biolandbaukonzepte sind im Kontext der Folgen der Industrialisierung der Landwirtschaft zu sehen und sind demnach genauso alt. Dass Bauern heute, mehr als 100 Jahre nach Darwin und Francé, erst langsam wieder etwas über Regenwürmer, Bodenleben und Fruchtfolgen lernen müssen, liegt wohl an den Wirren des 20. Jahrhunderts und den traumatischen Zerrüttungen, die diese mit sich gebracht haben.

„Es ist eine Ironie der Geschichte, dass die Pragmatiker heute auf Lösungen zurückgreifen, die sie bis vor kurzem noch als die Spinnereien der Idealisten bezeichnet haben .“

Paul Ehrlich

Die Reparatur der Zukunft

Permakultur erhebt nicht den Anspruch, das Rad neu erfunden zu haben. Aber wir wollen alles verfügbare Wissen der Welt einsetzen, damit es sich auch in Zukunft weiterdrehen kann.

Der oben gewürdigte Bodenphysiker F.H. King wurde einmal im Rahmen einer Lehrveranstaltung von einem Studenten gefragt, ob es der Wahrheit entspräche, dass er großzügig von anderen Kulturen und deren Büchern abgekupfert habe. Darauf soll King geantwortet haben: 

„Ja, ich habe von anderen abgekupfert und ich habe tausend Kühe gemolken, aber der Käse, der gehört mir!“

Anmeldung zur Tagesführung am Krameterhof

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        Wir bieten Ermäßigungen für Gruppen ab 5 Personen an.


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Bewerbung zum Lehrgang Holzer Permakultur Praktiker/in 2021/22

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Anmeldung zum Seminar Obst(Wald)Gärten

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Anmeldung zum Seminar Wasser ist Leben

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Anmeldung zum Seminar Permakultur und Gewürz- & Heilkräuter

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Anmeldung zur Tagesführung am Krameterhof

Danke für die Anmeldung zur Tagesführung am Krameterhof.

Neben der Information per E-Mail, dass Ihre Anmeldung über das Formular an uns übermittelt wurde, erhalten Sie im Normalfall innerhalb 2 bis 3 Werktagen eine zusätzliche Buchungs-Bestätigung von uns.

Beste Grüße,
das Krameterhof-Team

Tagesführung

Permakultur Krameterhof

LEITUNG
Josef Andreas Holzer

Im Rahmen unserer Tages-Führung verbringen Sie einen abwechslungsreichen und informativen Tag auf dem Krameterhof. Die ganztägige Tour führt sie durch mehrere Kilometer Terrassen- & Teichlandschaft und bietet Einblicke in die Wirtschaftsweise und die ökologischen Zusammenhänge unserer Permakultur. Josef Andreas Holzer teilt sein Wissen über die Besonderheiten und Hintergründe unserer Bewirtschaftungsform und beantwortet gerne Ihre Fragen. Lassen sie sich inspirieren und holen Sie sich Anregungen und Tipps für Ihren Garten, Ihre Landwirtschaft, Ihr Projekt.

PROGRAMM

10.00 Uhr – 17.00 Uhr
(Mittagspause von ca. 12.00 Uhr – 13.00 Uhr)

KOSTEN

INKL. VERPFLEGUNG €  130,– je Teilnehmer

Mit der Buchung akzeptieren Sie unsere Teilnahmebedingungen zu Führungen und Seminaren. Diese finden Sie im Impressum auf unserer Website.

TERMINE

29.05.2021
05.06.2021
19.06.2021
26.06.2021
17.07.2021
24.07.2021 – (english)
14.08.2021 – (english)

21.08.2021
11.09.2021
18.09.2021

TEILNAHME

Um an einem Seminar teilzunehmen, nutzen Sie bitte die Schaltfläche:

Eine vorausgehende Anmeldung ist ausdrücklich erforderlich.

Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt.
Bitte unbedingt wetterfeste Kleidung und gutes Schuhwerk mitbringen.

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Einjähriger Lehrgang

Holzer Permakultur Praktiker/in 2021/22

1. Einleitung

Jenseits von Monokulturen, Massentierhaltung und Raubbau an der Natur gibt es eine Landwirtschaft, die verantwortungsvoll, vielschichtig und kreativ ist: Holzer Permakultur ist eine alternative, nachhaltige Form der Landwirtschaft.

Wir können unseren LehrgangsteilnehmerInnen zeigen, was alles möglich ist, wenn man sich die Komplexität, Vielfalt und Produktivität der Natur zunutze macht. 

Unsere Lehrerin ist die Natur, weshalb unsere Lehrgänge, soweit es die Witterung zulässt, im Freien stattfinden. Der Fokus liegt auf praktischer Arbeit mit und in der Natur, wo komplexe Zusammenhänge, Wechselbeziehungen und Abhängigkeiten durch Erleben begreiflich werden.

2. Lehrgang

2.1
ZIEL

Ziel des Lehrgangs ist es, die grundlegenden Arbeitsweisen und Anwendungsgebiete der Holzer Permakultur in der Praxis zu erlernen, das Wissen um die Zusammenhänge in der Natur auszubauen und Einblick in verschiedene Möglichkeiten der Bewirtschaftung von Permakulturbetrieben im In- und Ausland zu erlangen. Der Lehrgang ist als Zusatzqualifikation zu sehen und ersetzt keine Berufsausbildung. Er soll neue Sichtweisen und Möglichkeiten aufzeigen und bei der Entwicklung und Umsetzung eigener Konzepte helfen.

2.2
PRAXIS UND LEHR IN DER NATUR

Hervorzuheben ist, dass der Lehrgang Holzer Permakultur PraktikerIn sehr praxisorientiert aufgebaut ist. Nach Erläuterung der nötigen theoretischen Grundlagen werden alle Lehrinhalte, soweit das möglich ist, auch praktisch umgesetzt. Daher finden die Lehrgänge, soweit es die Witterung zulässt, im Freien statt.

2.3
SEMINARE BEI PROJEKTEN IM IN- UND AUSLAND

Ein Teil des Lehrgangs findet bei Projekten außerhalb des Krameterhofs statt. Die TeilnehmerInnen können so Erfahrungen in verschiedenen Regionen sammeln und bei der Entwicklung eines „realen Projekts“ mitarbeiten. So wird die Fähigkeit trainiert, sich auf unterschiedliche Ausgangssituationen einzustellen und den Blick für die wesentlichen Zusammenhänge zu schärfen. Zwei Projektkurse können bei LehrgangsteilnehmerInnen stattfinden. Nähere Informationen und Voraussetzungen für die Bewerbung als Projektort werden am ersten Kurstag am Krameterhof besprochen.

2.4
LEHRGANGSLEITUNG UND VORTRAGENDE

Josef Andreas Holzer ist als Veranstalter für die organisatorische und inhaltliche Leitung des Lehrgangs verantwortlich und Ansprechpartner für alle TeilnehmerInnen. Unser Referenten-Team ist seit mehreren Jahren eingespielt und stellt sich auf unserer Webseite (unter dem Menüpunkt Team) vor. Zudem werden Gastreferenten zu verschiedenen Themenschwerpunkten eingeladen.

2.5 RAHMENBEDINGUNGEN

Der Lehrgang wird entsprechend den Teilnahmebedingungen (siehe „TEILNAHMEBEDINUNGEN / LEHRGANG / HOLZER PERMAKULTUR PRAKTIKER/IN 2021/22“) durchgeführt.

2.5.1 Dauer und Gliederung des Lehrgangs

Der Lehrgang findet über den Zeitraum eines ganzen Jahres statt und dauert insgesamt 44 Tage. Die verschiedenen Inhalte werden in Theorie und Praxis erläutert bzw. erprobt. Einzelne Themenschwerpunkte werden geblockt und in Form von 10, jeweils viertägigen Seminaren abgehandelt. Zusätzlich finden in den seminarfreien Monaten (November bis Februar) 4 weitere Seminartage in Form von Onlinekursen statt.
Kursbeginn ist jeweils um 09.00 Uhr (außer am Anreisetag – 10.00 Uhr).
Kursende ist jeweils um 17.00 Uhr (außer am Abreisetag – 16.00 Uhr).
Die Onlinekurse finden jeweils von 10.00 bis 16.00 Uhr statt.

2.5.2 Ort

6 der jeweils 4-tägigen Seminarblöcke finden am Krameterhof statt. 2 Seminarblöcke werden als Projektkurse bei Projekten von LehrgangsteilnehmerInnen durchgeführt, 2 Seminarblöcke finden bei Partnerbetrieben in Österreich und Deutschland statt.

2.5.3 Lehrgangskosten

Die Lehrgangsgebühr beträgt EUR 4.500,- zuzüglich 20 % USt (€ 5.400,- inkl.), und ist vorab zu bezahlen. Sofern die Kurse am Krameterhof stattfinden, ist eine Mittagsverpflegung mit hofeigenen Produkten im Kursbeitrag enthalten. Die Kosten für GastreferentInnen, Eintritte, Kursunterlagen und sonstige Materialien sind ebenfalls im Preis inkludiert. Unterbringung sowie Reisekosten sind nicht in der Lehrgangsgebühr enthalten.

2.5.4 Unterbringung und Verpflegung

An den Kurstagen am Krameterhof sorgt unsere Hofküche für das Mittagessen. KursteilnehmerInnen erhalten ein 3-gängiges Menü aus hofeigenen Produkten, welches in den Lehrgangskosten inbegriffen ist. Komfortable Nächtigung für Kurse am Krameterhof ist in günstigen Quartieren in der näheren Umgebung möglich. Die Unterbringung ist nicht in den Lehrgangskosten inbegriffen und muss selbständig organsiert werden.

2.6
BEURTEILUNG

Der erfolgreiche Abschluss des Lehrgangs Holzer Permakultur PraktikerIn setzt eine positive Gesamtbeurteilung durch die Kursleitung voraus. Die Beurteilung setzt sich aus folgenden Punkten zusammen:
  1. Anwesenheit (mindestens 70 %) (s. 2.6.1)
  2. Mitarbeit (Praxis und Referate) (s. 2.6.2)
  3. Abschlussprojekt (s. 2.6.3)
  4. Eigeninitiative sowie eigene Projekte werden zusätzlich in die Beurteilung einbezogen

2.6.1 Anwesenheit

Bei zu geringer Anwesenheit und vorheriger Absprache besteht die Möglichkeit, fehlende Kurse nachzuholen.

2.6.2 Mitarbeit

Engagement und Motivation während der Seminare wird als Basis der Mitarbeit angesehen.

2.6.3 Abschlussprojekt

Im Laufe des Lehrgangs muss jede/r TeilnehmerIn ein Abschlussprojekt erstellen und dieses im letzten Kursblock präsentieren. Dies soll als Nachweis für das Verstehen der Lehrinhalte und zur Vertiefung des Gelernten dienen. Die Erfahrung zeigt, dass diese Abschlussprojekte eine willkommene Möglichkeit sind, eigene Projekte zu entwickeln und zu verwirklichen.

2.7
ZERTIFIZIERUNG

Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung erhalten Sie das Zertifikat „Holzer Permakultur Praktiker/in“. Das Zertifikat bescheinigt, dass Sie die Philosophie, Prinzipien und Grundlagen nachhaltigen Arbeitens mit der Natur im Sinne der Holzer Permakultur in der Praxis erlernt haben.

2.8
LEHRINHALTE

Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung erhalten Sie das Zertifikat „Holzer Permakultur Praktiker/in“. Das Zertifikat bescheinigt, dass Sie die Philosophie, Prinzipien und Grundlagen nachhaltigen Arbeitens mit der Natur im Sinne der Holzer Permakultur in der Praxis erlernt haben.

Waldwirtschaft und Agroforstwirtschaft

Hydrologie und Wassermanagement

Naturnahe Teichwirtschaft

Geologie und Bodenkunde

Konzeptentwicklung, Planung und Landschaftsgestaltung

Heilpflanzenkunde

Gartenbau

Obstbau

Landwirtschaft und Tierhaltung

Imkerei und Bienenkunde

Agrarökologie und Pflanzenkunde

Selbstversorgung

Urban Gardening

Alternative Energie- und Energiesparsysteme

Alte und bewährte bäuerliche Arbeitstechniken

2.9
TERMINE

Krameterhof

Projektkurs

Online

Partnerbetrieb

Projektkurs

Partnerbetrieb

Krameterhof

ZAHLUNGS-BEDINGUNGEN

Lehrgangsgebühr

Die Lehrgangsgebühr beträgt € 4.500,– zuzüglich 20 % USt. Daraus ergibt sich ein Betrag von EUR 5.400,–, welcher in drei Teilbeträgen zu bezahlen ist.

– Teilbetrag (inkl. Ust.): € 1.800,– fällig bei Anmeldung
– Teilbetrag (inkl. Ust.): € 1.800,– fällig bis 01.02.2021
– Teilbetrag (inkl. Ust.): € 1.800,– fällig bis 01.05.2021

Falls Sie abgeänderte Zahlungsmodalitäten wünschen (mehrere Raten zu geringeren Teilbeträgen etc.), teilen Sie uns bitte Ihren Vorschlag mit. Gerne versuchen wir eine für Sie passende Zahlungsweise zu finden.

Bankverbindung

Sämtliche Zahlungen haben in Euro auf das Konto des Veranstalters zu erfolgen: Josef Andreas Holzer / Krameterhof Lungau eGen KRAMETERHOF / Josef Andreas Holzer IBAN: AT46 3506 3000 1802 4000 BIC: RVSAAT2S063 Verwendungszweck: „Name + Lehrgangsgebühr 2021/22“

TEILNAHME-BEDINGUNGEN

Unsere Teilnahmebedingungen für den Lehrgang Holzer Permakultur Praktiker/in finden Sie hier.

Über nachstehende Schaltfläche können Sie sich für den Lehrgang bewerben:

Holzer permaculture Krameterhof
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Obst(Wald)Gärten

4-Tages-Seminar

LEITUNG
Josef Andreas Holzer und Referenten des Krameterhof-Teams

Neben den Grundlagen der Permakultur am Krameterhof stehen die Schwerpunkte Waldgarten – Agroforstsysteme und Obstbau im Zentrum dieses viertägigen Seminars.
Wir werden uns intensiv mit Kreislaufwirtschaft, Humusaufbau, Kompostierung und Mulch beschäftigen.

Lernen Sie die Vorteile und Funktionsweise eines „Waldgartens“ kennen. Erproben Sie in einer intensiven Praxiseinheit das Baumveredeln. Diese uralte Kulturtechnik bietet Ihnen die Möglichkeit, einen perfekt an die eigenen Wünsche und den jeweiligen Standort angepassten Obst- oder Waldgarten zu verwirklichen und zum Erhalt alter und selten gewordener Obstsorten beizutragen. Nützen Sie dieses Seminar als Impulsgeber für Ihren eigenen Obst(Wald)garten!

PROGRAMM

1. TAG: BEGRÜSSUNG, EINFÜHRUNG UND BESICHTIGUNG

10.00 Uhr – 17.00 Uhr
(Mittagspause von ca. 12.00 Uhr – 13.00 Uhr)

  • Einführung in die Philosophie der Permakultur am Krameterhof
  • Besprechung einiger Grundprinzipien der Holzer Permakultur
  • Besichtigung und Besprechung diverser Anlagen am Krameterhof

2. TAG: PERMAKULTUR IN LANDWIRTSCHAFT UND GARTENBAU – MIT SCHWERPUNKT AUF AGROFORST, OBSTBAU UND WALDGARTEN

09.00 Uhr – 17.00 Uhr
(Mittagspause von ca. 12.00 Uhr – 13.00 Uhr)

  • Besichtigung und Besprechung diverser Anlagen am Krameterhof
  • Agroforstwirtschaft, Obstbau und Waldgarten am Beispiel Krameterhof
  • Vertiefung der Permakulturprinzipien Kreislaufwirtschaft und Mehrfachnutzung
  • Gestaltungsmöglichkeiten mit Gehölzen

3. TAG: THEORIE DER OBSTBAUMVEREDLUNG

09.00 Uhr – 17.00 Uhr
(Mittagspause von ca. 12.00 Uhr – 13.00 Uhr)

  • Obstbaumveredlung – Wozu? Einführung und Hintergründe
  • Veredelungsmethoden
  • Materialkunde und Qualitätskriterien

4. TAG: PRAXIS DER PFLANZENVERMEHRUNG UND OBSTBAUMVEREDELUNG

09.00 Uhr – 16.00 Uhr
(Mittagspause von ca. 12.00 Uhr – 13.00 Uhr)

  • Praxisübungen zu den einzelnen Veredlungstechniken
  • Baumveredlung in der Praxis – Anwendung der erlernten Veredlungstechniken und Pflanzung der Jungbäume (einen dieser selbst veredelten Bäume darf man mit nach Hause nehmen)
  • Abschlussbesprechung und Fragenrunde
  • Zertifikatsverleihung

KOSTEN

INKL. VERPFLEGUNG €  590,– je Teilnehmer

Mit der Buchung akzeptieren Sie unsere Teilnahmebedingungen zu Führungen und Seminaren. Diese finden Sie im Impressum auf unserer Website.

TERMIN

27.05. – 30.05.2021

TEILNAHME

Um an einem Seminar teilzunehmen, nutzen Sie bitte die Schaltfläche:

Eine vorausgehende Anmeldung ist ausdrücklich erforderlich.

Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt.
Bitte unbedingt wetterfeste Kleidung und gutes Schuhwerk mitbringen.

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Einführung in die Holzer Permakultur

4-Tages-Seminar

LEITUNG
Josef Andreas Holzer und Referenten des Krameterhof-Teams

In diesem Seminar lernen Sie nicht nur die Grundlagen der Permakultur am Krameterhof kennen, sondern Sie erfahren darüber hinaus viel Wissenswertes und Nützliches für den Weg zu ihrem eigenen Permakultur-Projekt. Darüber hinaus erlernen Sie wichtige Techniken wie Mulchen oder Kompostieren und werden mit den Vorteilen von Mischkultur, Fruchtfolge und biologischem Pflanzenschutz vertraut gemacht. Da man sich am besten merkt, was man selbst ausprobiert, werden Sie immer wieder Hand anlegen und das Gelernte in der Praxis umsetzen. Nützen Sie dieses Seminar als ersten Schritt zur eigenen Permakultur.

PROGRAMM

1. TAG: BEGRÜSSUNG, EINFÜHRUNG UND BESICHTIGUNG

10.00 Uhr – 17.00 Uhr
(Mittagspause von ca. 12.00 Uhr – 13.00 Uhr)

2. TAG: PERMAKULTUR IN LANDWIRTSCHAFT UND GARTENBAU

09.00 Uhr – 17.00 Uhr
(Mittagspause von ca. 12.00 Uhr – 13.00 Uhr)

3. TAG: PERMAKULTUR IN LANDWIRTSCHAFT UND GARTENBAU

09.00 Uhr – 17.00 Uhr
(Mittagspause von ca. 12.00 Uhr – 13.00 Uhr)

4. TAG: PERMAKULTURGARTEN

09.00 Uhr – 16.00 Uhr
(Mittagspause von ca. 12.00 Uhr – 13.00 Uhr)

KOSTEN

INKL. VERPFLEGUNG €  590,– je Teilnehmer

Mit der Buchung akzeptieren Sie unsere Teilnahmebedingungen zu Führungen und Seminaren. Diese finden Sie im Impressum auf unserer Website.

TERMIN

03.06. – 06.06.2021
22.07. – 25.07. 2021
12.08. - 15.08.2021
09.09. – 12.09.2021 (englisch)

TEILNAHME

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Eine vorausgehende Anmeldung ist ausdrücklich erforderlich.

Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt.
Bitte unbedingt wetterfeste Kleidung und gutes Schuhwerk mitbringen.

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Anmeldung zur Tagesführung am Krameterhof

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        Wir bieten Ermäßigungen für Gruppen ab 5 Personen an.


PREIS Summe Euro inkl. 10% MwSt.

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TEILNAHMEBEDINGUNGEN UND DATENSCHUTZ


Wasser ist Leben

4-Tages-Seminar

LEITUNG
Josef Andreas Holzer und Referenten des Krameterhof-Teams

Bei diesem viertägigen Seminar erhalten Sie einen Einblick in die Permakultur am
Krameterhof und die vielfältigen Möglichkeiten der naturnahen Landwirtschaft.
Im Zentrum dieses Seminars steht das Thema Wasser. Sie erlernen Grundlegendes zu Wasserhaushalt, Regenwassersammlung, Wasserretention und Bewässerung in der Permakulturlandschaft. Ein Highlight ist das gemeinsame Fassen einer Trinkwasser-Quelle. Natürlich wird auch der Aufbau und die Anlage von Teichen und Wassergärten in Theorie und Praxis behandelt. Nutzen Sie dieses Seminar als ersten Schritt zu Ihrer eigenen Wasserlandschaft!

PROGRAMM

1. TAG: BEGRÜSSUNG, EINFÜHRUNG UND BESICHTIGUNG

10.00 Uhr – 17.00 Uhr
(Mittagspause von ca. 12.00 Uhr – 13.00 Uhr)

2. TAG: PERMAKULTUR IN LANDWIRTSCHAFT UND GARTENBAU MIT SCHWERPUKT AUF HYDROLOGIE, RETENTION UND TEICHANLAGEN

09.00 Uhr – 17.00 Uhr
(Mittagspause von ca. 12.00 Uhr – 13.00 Uhr)

3. TAG: GEOLOGIE, HYDROGEOLOGIE UND NATURTEICHBAU

09.00 Uhr – 17.00 Uhr
(Mittagspause von ca. 12.00 Uhr – 13.00 Uhr)

4. TAG: QUELLEN – FINDEN UND FASSEN IN DER PRAXIS

09.00 Uhr – 16.00 Uhr
(Mittagspause von ca. 12.00 Uhr – 13.00 Uhr)

KOSTEN

INKL. VERPFLEGUNG €  690,– je Teilnehmer

Mit der Buchung akzeptieren Sie unsere Teilnahmebedingungen zu Führungen und Seminaren. Diese finden Sie im Impressum auf unserer Website.

TERMIN

05.08. – 08.08.2021
02.09. – 05.09.2021 (english)

TEILNAHME

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Eine vorausgehende Anmeldung ist ausdrücklich erforderlich.

Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt.
Bitte unbedingt wetterfeste Kleidung und gutes Schuhwerk mitbringen.

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Permakultur Gewürz- & Heilkräuter

4-Tages-Seminar

LEITUNG
Josef Andreas Holzer und Referenten des Krameterhof-Teams

Während dieses viertägigen Seminars erhalten Sie einen Einblick in die Permakultur am Krameterhof und tauchen in die faszinierende Welt der Kräuter ein.
Kräuter spielen seit Menschengedenken eine wichtige Rolle als Heilmittel bei verschiedenen Krankheiten und als Gewürze zum Verfeinern von Speisen und Getränken. Während dieses Seminars erlernen Sie unter professioneller Anleitung, worauf bei Anbau, Pflege, Ernte und Verarbeitung zu achten ist.

In einer Praxiseinheit destillieren Sie ätherisches Öl sowie Hydrolat und erzeugen verschiedene Produkte (z.B. Salben, Sirup und Badesalz).
Sie werden überrascht sein, wie einfach Sie wohltuende, köstliche und attraktive Kräuterprodukte selbst herstellen können.

Legen Sie bei der Gestaltung eines Kräuterbeets selbst Hand an und lernen sie, wie man kostengünstig frische Kräuter aussäen, kultivieren und vermehren kann.
Nutzen Sie dieses Seminar, um sich Ihr eigenes, wohltuendes Kräuterparadies zu schaffen.

PROGRAMM

1. TAG: BEGRÜSSUNG, EINFÜHRUNG UND BESICHTIGUNG

10.00 Uhr – 17.00 Uhr
(Mittagspause von ca. 12.00 Uhr – 13.00 Uhr)

2. TAG: PERMAKULTUR IN GARTENBAU UND LANDWIRTSCHAFT MIT SCHWERPUNKT AUF HEIL- UND GEWÜRZKRÄUTER

09.00 Uhr – 17.00 Uhr
(Mittagspause von ca. 12.00 Uhr – 13.00 Uhr)

3. TAG: GESTALTUNGSMÖGLICHKEITEN MIT KRÄUTERN

09.00 Uhr – 17.00 Uhr
(Mittagspause von ca. 12.00 Uhr – 13.00 Uhr)

4. TAG: KRÄUTER(PRODUKTE), DIE GUTTUN, GUT SCHMECKEN & FREUDE BEREITEN

09.00 Uhr – 16.00 Uhr
(Mittagspause von ca. 12.00 Uhr – 13.00 Uhr)

KOSTEN

INKL. VERPFLEGUNG €  590,– je Teilnehmer

Mit der Buchung akzeptieren Sie unsere Teilnahmebedingungen zu Führungen und Seminaren. Diese finden Sie im Impressum auf unserer Website.

TERMIN

24.06. – 27.06.2021

TEILNAHME

Um an einem Seminar teilzunehmen, nutzen Sie bitte die Schaltfläche:

Eine vorausgehende Anmeldung ist ausdrücklich erforderlich.

Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt.
Bitte unbedingt wetterfeste Kleidung und gutes Schuhwerk mitbringen.

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