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Warum Holzer Permakultur?

Am Krameterhof verwurzelt

Der Krameterhof ist seit vier Generationen im Besitz der Familie Holzer und wird seither ununterbrochen als Landwirtschaft betrieben. Wir sind stolz darauf, Bauern zu sein und hoffen, andere für diesen kreativen und komplexen Beruf begeistern zu können.

Unsere Stärken sind Fachkompetenz, Neugierde und Offenheit

Wir können auf dem Krameterhof zeigen, dass es landwirtschaftliche Alternativen gibt, dass es sich lohnt, verantwortungsvoll mit Natur und Ressourcen umzugehen. Interessierten können wir neue Perspektiven und Potenziale aufzeigen.

Wir werden oft gefragt, was der Unterschied zwischen Holzer Permakultur und „normaler“ Permakultur ist. Viele erwarten sich dabei eine Auflistung von Gegensätzen. Wir wollen nicht Konträres hervorheben, sondern unseren eigenen Zugang zur Permakultur verdeutlichen.

Im Mittelpunkt steht der Mensch

Permakultur bedeutet lebenslanges Beobachten und Lernen. Es liegt in der Natur der Sache, dass jeder Mensch, der sich mit einer Thematik beschäftigt, Unterschiedliches suchen, erfahren und entdecken wird. Unser spezieller Blick auf Permakultur ist ein bäuerlicher. Wir meinen, dass Landwirtschaft nur funktioniert, wenn der Mensch mit all seinen Erfahrungen, Ideen und Möglichkeiten im Mittelpunkt steht. Die wichtigste Kennzahl in der Landwirtschaft, wie wir sie begreifen ist Hirn und Herz pro Hektar.

„Ohne die Bauern und ihre Kultur romantisieren zu wollen, muss festgestellt werden, dass im Gegensatz zur ‚Landwirtschaft‘ die ‚Bauernwirtschaft‘ äußerst kluge Bewirtschaftungsprinzipien zur Sicherung ihrer Existenzen verfolgt hatte. Die Mär vom Raubbau der Bauern ist insofern nicht haltbar, als sie aus einer plausiblen Naturbeobachtung einen schonenden Umgang mit dem Land pflegten.“

Berger, J. 1998

Sepp Holzer

Sepp_Holzer

Sepp Holzer ist in einer Bergbauernfamilie im Lungau, in den österreichischen Alpen, aufgewachsen. 1962 hat er den elterlichen Hof, den Krameterhof, übernommen. In der Folge experimentierte er mit unterschiedlichen landwirtschaftlichen Methoden und Sparten und im Laufe der Zeit entstanden die „Landwirtschaftlichen Spezialkulturen Krameterhof“.

Sepps Arbeit sorgte zusehends für Aufsehen und lockte immer mehr Menschen auf den Krameterhof. 1995 wurde er schließlich von Studenten und Professoren der Universität für Bodenkultur Wien mit dem Begriff der Permakultur bekannt gemacht. Es bestand der einhellige Tenor, dass es sich beim Krameterhof um eine „Permakultur“ handle. Das weckte Sepps Interesse und er begann, sich mit dem Thema Permakultur auseinanderzusetzen. Nach der Lektüre der damals verfügbaren Mollison/Holmgren-Werke stand der Entschluss fest, den Hof als Permakultur weiterzuentwickeln. 2009 hat Josef A. Holzer diese Aufgabe übernommen.

Permakultur eröffnet Handlungsmöglichkeiten

Leider findet Permakultur in der zeitgenössischen Landwirtschaft kaum Anwendung. Unserer Meinung nach liegt das nicht an den Prinzipien und Methoden, sondern an Kommunikationsproblemen, Missverständnissen und Vorurteilen.

Die meisten Landwirte betrachten Systeme wie die Permakultur als eine urbane „Modeerscheinungen“ ohne Bezug zur praktischen Arbeit . Dabei würden gerade Bauern und Bäuerinnen von Permakultur profitieren. Unser Zugang erlaubt es beispielsweise, sich als Landwirt breit aufzustellen, Nischen zu besetzen, Inputs zurückzufahren, den Wasser- und Nährstoffhaushalt zu verbessern, etc.

Die Klimakrise zwingt zum Handeln

Die Zeit drängt, wie wir wissen. Lebensmittelproduktion, Wasserversorgung, Artenerhalt – Herausforderungen, die durch die Klimakrise noch verschärft werden und die bestimmt nur in enger Zusammenarbeit mit Bauern und Bäuerinnen gemeistert werden können.

„Wir brauchen einen Wechsel von einem linearen zu einem ganzheitlichen Ansatz in der Landwirtschaft, der anerkennt, dass ein Bauer nicht nur ein Produzent landwirtschaftlicher Erzeugnisse ist, sondern auch ein Manager eines agrarökologischen Systems, das uns eine Reihe öffentlicher Güter und Dienstleistungen zur Verfügung stellt (z.B. Wasser, Boden, Landschaft, Energie, und Biodiversität).“

Trade and Environment Report 2013. UNCTAD, 2013.

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