Über uns

Wir forschen, vermitteln, beraten und gestalten. Landwirtschaft ist unsere Passion, unser Handwerk ist der sozial und ökologisch verantwortliche Umgang mit natürlichen Ressourcen.

Der Krameterhof ist seit vier Generationen im Besitz der Familie Holzer und wird seither ununterbrochen als Landwirtschaft betrieben. Unsere Stärken sind Fachkompetenz, Neugierde und Offenheit.

Wir wirtschaften in enger Partnerschaft mit der Natur, orientieren uns an den komplexen Wechselbeziehungen und Mustern natürlicher Systeme.

Wer die Abläufe in der Natur versteht, kann sie sich zu Nutze machen und in landwirtschaftliche Kultur übertragen. So schafft man langlebige Systeme, die die Diversität, Stabilität und Widerstandsfähigkeit von natürlichen Ökosystemen besitzen.

Seit Jahrzehnten experimentieren wir am Krameterhof sehr erfolgreich mit diesem Zugang. Und das hat sich herumgesprochen. Die vielen Besucher, die am Krameterhof Ideen, Inspiration und Information suchen, haben ihn international bekannt gemacht. Wir freuen uns natürlich über das Interesse an unserer Arbeit und hoffen, dass auch Sie hier fündig werden.

Team

Josef Holzer

Josef ist Land- und Forstwirt und Experte für die Themen Permakultur, Tierhaltung, Agroforstwirtschaft, Aquakultur, Ackerbau, Humusaufbau und Wassermanagement. Seit der Hofübernahme im Jahr 2009 zeichnet Josef für die Entwicklung des Krameterhofs verantwortlich. Josef gestaltet innovative Permakultur-Konzepte im In- und Ausland, berät Betriebe und pflegt ein Netzwerk aus Profis, das auch Ihnen helfen kann, Ihre Ideen umzusetzen.

Regina hat an der Universität für Bodenkultur in Wien Agrarwissenschaften studiert. Sie lebt und arbeitet mit Josef und ihrer gemeinsamen Tochter Rosa am Krameterhof. Regina ist in alle Bereiche des Krameterhofs involviert, beschäftigt sich aber vor allem mit Gemüseanbau, Fermentation, Imkerei, Kräuteranbau und -verarbeitung. In diesen Bereichen ist sie auch als Referentin tätig.

Regina Folzwinkler

Richard Mahringer

Richard ist Referent für die Themen Permakultur, Urban Gardening, Pflanzenvermehrung, Obstbaumveredelung, Baumpflege, Bodenverbesserung und Kompostierung.
Der gelernter Agrarier ist seit 1994 in Leidenschaft mit der Permakultur verbunden. Richard hat drei Kinder und wohnt in Enns, einer oberösterreichischen Kleinstadt, wo er als Selbstversorger und Vermittler eine suburbane Variante der Permakultur betreibt.

Michael ist Referent für die Themen Permakultur, Pflanzenvermehrung, Obstbaumveredelung, Baumpflege und Wildbienen. Er ist von Beruf Tischler und lebt mit seiner Familie in Vorarlberg, wo er eine Permakultur mit vielen Sortenraritäten nach Krameterhof-Vorbild entwickelt. Der Erhalt alter und selten gewordener Obstbaumsorten ist ihm besonders wichtig. Bei Seminaren am Krameterhof gibt Michael sein umfangreiches Wissen und seine Freude am Obstbau gerne weiter.

Michael Gunz

Oliver Krische

Oliver ist Geologe, Forstwirt und Vater von drei Kindern. Er ist Mitglied im Holzer Permaculture Solutions Team und Spezialist für Sedimentologie, Strukturgeologie, Hydrogeologie und Bodenkunde. 

Oliver ist unser Experte für Risikobewertung, Wasserretention, Waldwirtschaft und Teichbau.
Er teilt sein breit gefächertes Wissen im Rahmen von Lehrgängen und Kursen am Krameterhof.

Marc, den hier am Krameterhof alle „Nemo“ nennen, ist unser Experte für Fischzucht und Aquakultur. Der gelernter Teichwirt ist gegen Ende einer vierjährigen Wanderschaft (Walz) zu uns gestoßen. Marcs Expertise umfasst nicht nur die Zucht und Vermehrung von Fischen, er ist auch erfahren im Renaturieren, bzw. Revitalisieren von Gewässern.

Marc Steinheuer

Johann Unterwalcher

Johann ist selbstständiger Tischlermeister, Musiker und hochmotivierter Permakultur-Praktiker. Er lebt mit seiner Frau in Kärnten, gemeinsam haben sie vier Kinder. Der handwerklich begabte Alleskönner zeigt Kurs- und LehrgangsteilnehmerInnen, wie man Erdkeller baut, mit der Sense mäht und vieles mehr. In seiner Heimat in Oberkärnten hat Johann eine Permakultur auf über 1000 m Seehöhe angelegt. Johann ist ein exzellenter Baggerfahrer und als solcher auch Mitglied im Holzer Permaculture Solutions-Team.

Eva hat ihr Studium zur Dolmetscherin für Französisch und Englisch in Wien absolviert. Ihre Liebe zum Lungau hat sie 2009 in unsere schöne Gegend geführt, in der sie ihre Leidenschaft für Sprache wie für die Natur ausleben kann. Seit Sommer 2016 dolmetscht Eva für internationales Publikum Tagesführungen und Einführungsseminare am Krameterhof. Ihr Interesse an der Permakultur wächst mit jedem Dolmetscheinsatz, und damit wächst es auch in ihrem Garten besser. So macht sie die Leidenschaft zum Beruf und den Beruf zur Leidenschaft.

Eva Adelbrecht

Eva Adelbrecht

Eva hat ihr Studium zur Dolmetscherin für Französisch und Englisch in Wien absolviert. Ihre Liebe zum Lungau hat sie 2009 in unsere schöne Gegend geführt, in der sie ihre Leidenschaft für Sprache wie für die Natur ausleben kann. Seit Sommer 2016 dolmetscht Eva für internationales Publikum Tagesführungen und Einführungsseminare am Krameterhof. Ihr Interesse an der Permakultur wächst mit jedem Dolmetscheinsatz, und damit wächst es auch in ihrem Garten besser. So macht sie die Leidenschaft zum Beruf und den Beruf zur Leidenschaft.

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Interview mit Josef A. Holzer

Josef, warum braucht es deiner Meinung nach Permakultur und was zeichnet Sie aus?

Nun, grundsätzlich gilt: wir sind Teil der Natur und müssen lernen, mit ihr zu arbeiten. Permakultur heißt: Arbeiten mit der Natur, nicht gegen sie. Ich bin unter anderem ein gelernter Förster. Im Rahmen meiner Ausbildung habe ich einen alten Förster einen Satz sagen hören, der sich mir eingeprägt hat: „Die Natur gibt uns alles. Aber nicht umsonst.“

„Natur führt, Technik folgt.
Bei jeder Entscheidung.“

Damit ich der Natur etwas abverlangen kann, muss ich zuerst einmal verstehen, wie sie funktioniert. Ich sehe das ähnlich wie in der Mathematik. Habe ich ein Grundverständnis entwickelt, kann ich mir Dinge herleiten. Verstehe ich die Abläufe in der Natur, kann ich diese in landwirtschaftliche Kultur übertragen, übersetzen.

Wie macht man das?

Wollen wir Natursysteme in unsere Kulturlandschaft übertragen, müssen wir zuerst Verständnis für Ökosysteme aufbauen und Fragen stellen. Zum Beispiel: Wie funktioniert Boden? Was ist Bodenleben? Welchen Einfluss hat meine Bodenbearbeitung auf das Leben im Boden und wie wirkt sie sich auf die Fruchtbarkeit aus? Aus der Beantwortung dieser Fragen ließe sich ableiten, wie eine sinnvolle Bodenbearbeitung aussehen könnte. Das führt uns auch zu einem wichtigen landwirtschaftlichen Gesetz, dem auch die Permakultur folgen muss: Natur führt, Technik folgt. Bei jeder Entscheidung. Nicht die Technik gibt vor, wie wir den Boden zu bearbeiten haben, sondern der Boden und das Bodenleben geben vor, wie wir arbeiten müssen, damit wir möglichst wenig Schaden anrichten. Bei der Suche nach geeigneten Techniken können wir übrigens viel von alten Kulturlandschaften lernen. Und sollte es die Techniken, die wir brauchen tatsächlich noch nicht geben, nun, dann haben wir Menschen die geistigen Kapazitäten, diese zu entwickeln.

Was unterscheidet Permakultur von anderen landwirtschaftlichen Konzepten?

Es muss klar sein, dass wir eine Flächenbegrenzung haben. Landwirtschaft bedeutet, dass wir Land bewirtschaften müssen, nicht Land verbrauchen, wie die Agrarindustrie das tut. Die lässt in Südamerika Soja anbauen, das in einer Fabrikhalle in Europa zu Schweinefleisch zusammengebaut wird. Mit Landwirtschaft hat das rein gar nichts zu tun. Das ist Industrie. Das ist Raubbau. Im Wortsinn bedeutet Landwirtschaft, eine begrenzte Fläche zu bewirtschaften. Mit der muss man auskommen. Der Begrenztheit begegnen wir, anders als konventionelle Landwirte, die vor allem Futter- und Düngemittel zukaufen müssen, nicht mit Inputs von außen.

Heißt das, es geht Dir um Autarkie?

Nein. Niemand ist autark. Autarkie ist, meiner Meinung nach, kein taugliches Konzept. Arbeitsteilung ist gut und richtig. Niemand kann alles machen und muss es auch nicht. Wir leben schließlich in Gemeinschaften. Allerdings sollte man seinen Betrieb so aufbauen, dass er nicht ständig darauf angewiesen ist, Rohstoffe und Ressourcen von außen zu bekommen. Auch unser Betrieb kauft manches zu – aber regional. Am besten sind übrigens Kooperationen mit Nachbarn. Der Begrenztheit einer Fläche begegne ich in der Permakultur aber grundsätzlich nicht mit Inputs. Unser Zugang ist ein anderer: wir diversifizieren. Vielfalt ist der Schlüssel. Vielfalt ist unsere Antwort auf Begrenztheit.

Was bedeutet das im Detail?

Stellen wir uns ein Stück Land vor, das Futter für 20 Kühe hergibt. Damit sollte ich nicht 40 Kühe versorgen müssen. Besser ist es in diesem Fall, nur zwanzig Kühe zu haben, aber dazu noch Bienen, vielleicht einen Fischteich, Obst und eine Pilzzucht. All das geht sich auf derselben Fläche aus.

„Können wir, was wir hier tun, verantworten? Ist es sinnvoll?“

Zwanzig weitere Kühe dagegen haben nicht Platz. Die müsste ich von außen versorgen, das heißt, ich müsste Ressourcen zukaufen. Und damit fangen die Probleme an. Als Bauer muss ich lernen, mit meiner Fläche auszukommen und Energie- und Nährstoffkreisläufe schaffen, beziehungsweise optimieren.

Wie schaffe ich das, wie komme ich dort hin?

Durch Reflexion. Dass es auf einem begrenzten Planeten kein unbegrenztes Wachstum geben kann, ist heute Konsens. Wer Grund und Boden hat, ihn bewirtschaften darf, ist privilegiert, und trägt Verantwortung für diese Fläche. Arbeiten wir mit Land, müssen wir uns immer wieder diese Fragen stellen: „Können wir, was wir hier tun, verantworten? Ist es sinnvoll?“. Diese Frage kann ich auf alle Bereiche anwenden. Im Acker- oder Gartenbau frage ich: „Wird mein Boden mit meiner Bewirtschaftung besser oder schlechter? Wie entwickelt er sich? Wie schaut es mit dem Humusgehalt aus? Wie mit dem Bodenleben?“ In der Tierhaltung frage ich: „Möchte ich bei mir am Hof ein Tier sein? Ja? Nein?“

„Hirn und Herz pro Hektar – Das ist die wichtigste Kennzahl in der Landwirtschaft.“

Eine vordergründig simple Frage, aber eine, mit der ich mich auseinandersetzen muss. „Wie geht es den Menschen, die mit mir gemeinsam arbeiten? Wie den Betrieben, die meine Partner sind? Wie steht es um das menschliche Miteinander?“. All diese Fragen sind wichtig und oft schwierig zu beantworten. Ich mache sicher nicht alles richtig, koche – wie alle anderen auch – nur mit Wasser, stolpere von Fehler zu Fehler. Umso wichtiger ist es, sich Zeit zu nehmen und zu reflektieren. Ansonsten verläuft man sich, wird blind. Betriebsblind. Tatsächlich gehört Reflexion zu den schwierigsten Aufgaben. Aber ohne geht es nicht.

An wen richtet sich das Angebot der Permakultur?

An alle, die an rationalen Lösungen interessiert sind. Permakultur hat absolut nichts mit Esoterik zu tun, sondern basiert auf Erkenntnissen der Naturwissenschaft. Ich arbeite auch nicht mit Wünschelruten, Mondphasen oder Kupferwerkzeug. Ich bin Bauer, kein Zauberer. Es ist mir ein Anliegen, dass man den landwirtschaftlichen Hintergrund der Permakultur begreift. Viele denken ja, Permakultur sei ein modernes, urbanes Konzept. Viele Bauern schreckt das ab. Das Thema erscheint ihnen praxisfern, vielleicht zu komplex und auch zu modisch. Daher ist es mir ein großes Anliegen, Landwirte anzusprechen und ihnen zu zeigen, dass Permakultur sehr wohl ein landwirtschaftliches Konzept darstellt. Eines der größten Probleme, die ich in der modernen Landwirtschaft sehe, ist das Copy-Paste-Problem: Überall wird nach ein und demselben Schema gearbeitet und das, obwohl es so viele unterschiedliche Situationen gibt. Lage, Klima, Marktsituation sind ja komplett unterschiedlich. Ganz besonders gilt das für die Menschen selbst: Sie führen verschiedene Leben, haben unterschiedliche Interessen, Träume, Wünsche und eine spezifische Geschichte, Ausbildung, Stärken und so weiter. Angesichts dieser Unterschiedlichkeit fällt es schwer zu glauben, dass ein und dasselbe Konzept überall funktionieren kann. Wir brauchen individualisierte Lösungen. Die können wir übrigens in der Natur finden und natürlich auch in der Auseinandersetzung mit alten Kulturlandschaften. Beschäftigen wir uns mit diesen, sehen wir, dass es für ein und dasselbe Problem ganz unterschiedliche Lösungen gibt. Man muss die Lösungen finden, die am besten zu einem passen.

Wo sind die Stärken der Permakultur im Vergleich zu anderen, biologisch-organischen Zugängen?

Jeder positive Impuls in der Landwirtschaft ist begrüßenswert und wichtig. Abgrenzungsbedürfnis ist kontraproduktiv. Betreibst du Biolandbau? Arbeitest Du nach Demeter? Nach Permakultur? Das ist mir nicht wichtig. Wichtig sind die Ergebnisse. „Die Lösung“ gibt es sowieso nicht. Aber es gibt „zu uns passende, individuelle Lösungen“. Entscheidend scheint mir die Frage, ob ich die spezifischen Bedingungen, mit denen ich konfrontiert bin, zu meinen Gunsten nutzen kann.

„Ich bin Generalist, nicht Spezialist. Mir reicht es, wenn meine Kulturen zu 80% erfolgreich sind.“

Je besser ich die Bedingungen nutzbar machen kann, umso weniger muss ich ändern, das heißt, umso weniger Ressourcen muss ich aufwenden. Daher ist die wichtigste Kennzahl in der Landwirtschaft nicht die Bodenzahl oder das lokale Klima. Viel entscheidender ist, wie viele Gedanken und wie viel Zeit ich einer Fläche widmen kann. Hirn und Herz pro Hektar – das ist die wichtigste Kennzahl in der Landwirtschaft. Wie viel Kreativität und Herzblut kann ich in die Fläche investieren? Entgegen dem Trend braucht es nicht weniger Menschen in der Landwirtschaft, sondern mehr. Meiner Meinung nach viel mehr.

Stimmt es, dass Permakultur darauf abzielt, weniger arbeiten zu müssen?

Ich denke, dass auch da ein Missverständnis die Runde macht. Nach Permakultur-Prinzipien zu arbeiten heißt nicht, weniger zu arbeiten. Im Gegenteil: wir müssen sogar mehr leisten. Mehr denken, mehr informieren, mehr suchen, mehr reflektieren und diversifizieren. Kreativität in seine Arbeit, sein Leben einfließen zu lassen, macht Spaß. Als Landwirt kann man unglaublich kreativ sein und sich entfalten. Ich bin Generalist, nicht Spezialist. Mir reicht es, wenn meine Kulturen zu 80% erfolgreich sind. Will man 100% Erfolg, braucht es viel zu viel Aufwand. Ich gebe mich mit weniger zufrieden, habe dafür aber viele verschiedene Kulturen gleichzeitig auf meinen Flächen. Ich betreibe “low-input-farming”. Mit viel Input viel Output zu erreichen, ist keine Kunst. Mit wenig Aufwand vergleichsweise viel Ertrag zu erwirtschaften, das ist es, was ich anstrebe. Und weil das auf meinem Hof gut funktioniert und mir Spaß macht, mach ich eben viele verschiedene Dinge. Ich probiere aus, teste und verwerfe auch wieder. Das bedeutet insgesamt wieder viel Aufwand. Aber das ist okay so, denn ich mache das ja sehr gerne.

Interview mit Regina Folzwinkler

Regina, was hat dich zur Landwirtschaft geführt?

Die hat mich schon immer interessiert. Wenn ich als Kind darüber nachgedacht habe, was ich später einmal werden möchte, habe ich mir immer gedacht: „Am gescheitesten wäre es, wenn ich meine Lebensmittel selber herstellen könnte“. Ja, und so bin ich eben zur Landwirtschaft gekommen. Andererseits: auf einem großen Ackerbaubetrieb, oder in einer reinen Milchviehwirtschaft wäre ich sicher nicht glücklich geworden. Aber hier passt es mir gut.

Inwieweit hast du dir den Kindheitsplan, dein Essen selber zu erarbeiten, verwirklicht?

In meinem jetzigen Leben habe ich hier am Krameterhof eine riesige, bunte Vielfalt an ganz unterschiedlichen Sachen, die ich produzieren kann. Das macht zwar ganz viel Arbeit, aber eben auch wahnsinnig viel Spaß. Es sind schon oft anstrengende, kurzzeitig auch monotone Arbeiten, aber eben ganz viele verschiedene und genau das gefällt mir daran. Hätte ich jeden Tag die gleiche Arbeit, den gleichen Rhythmus, würde mir das nicht entsprechen, denke ich.

Du hast Agrarwissenschaften studiert. Hast du da Schwerpunkte gesetzt?

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Das Thema ökologischer Landbau hat mich immer interessiert, also die Agrarökologie und der Umweltschutzaspekt. Meine Bachelorarbeit habe ich zum Beispiel über die Blütenbesucher in einer Polykultur geschrieben. Da haben wir Hauptkulturen wie Mais oder Hirse mit verschiedenen Untersaaten gemischt und im Feldversuch aufgenommen, wie groß der Blütenreichtum ist, welche Blütenbesucher angezogen werden und wie groß die Bestäubungsleistung ist. Schlussendlich ging es um den Ertrag und die Frage, wie das alles zusammenspielt.

Regina, du bist auch in das Kurs- und Lehrgangsprogramm am Krameterhof eingebunden. Was vermittelst du da?

Also ich bin für die Verarbeitungs-Sparte zuständig. Für das Brotbacken zum Beispiel, aber auch für andere Formen der Fermentation. Ich fermentiere Gemüse wie Sauerkraut, Rote Rüben, Rettich und Gurken. Mir fällt immer wieder was ein und ich experimentiere auch gerne rum. Letztens habe ich zum Beispiel unreife Zwetschken fermentiert.

Warum macht man das?

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Damit man noch mehr kleine Arbeiten hat natürlich! 


Nein, im Ernst: Weil man am Ende viel mehr Geschmacksvielfalt hat, mehr Möglichkeiten in der Küche und Lebensmittel, die lange halten. Außerdem ist fermentiertes Essen sehr gesund. Ich habe jetzt auch angefangen, Bier selber zu brauen. Da geht’s ja auch um den Fermentationsprozess.

Und? Wie schmecken diese unreif fermentierten Zwetschken?

Also in Japan werden sie Umiboshis genannt. Sie werden grün geerntet und in Salz und roten Shiso-Blättern eingelegt. Eine ur-uralte Methode. Ich war vom Ergebnis sehr überrascht: Riecht zwar immer noch nach Zwetschke, erinnert geschmacklich aber an salzige Oliven. Das war ein Experiment, ich wusste nicht, was dabei herauskommt, aber ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

Deine nächsten Pläne am Krameterhof?

Ich möchte mich mit der Imkerei beschäftigen. Das kann man ja wiederum sehr gut mit dem Brauen verbinden. Ich denke daran, Met zu machen. Meine Lust am Experimentieren ist jedenfalls unerschöpflich und Ideen habe ich genug.

Und welche deiner Tätigkeiten am Hof gefällt dir am besten?

Mir macht es Spaß, dass es nie bei einer Sache bleibt. Was zu tun ist, hängt auch viel von der Jahreszeit ab, aber langweilig wird mir am Krameterhof sicher nicht.

Interview mit Richard Mahringer

Richard, was hat dich zur Permakultur geführt?

Ich komme aus einer Familie, in der Selbstversorgung immer einen Wert hatte. Allerdings weniger einen ideellen als einen ökonomischen. Meine Eltern sind Nachkriegsgeneration. Was sie im Garten selbst produzieren konnten, war ein wichtiger Teil des Einkommens. Als meine Schwester 1986 nach Australien ausgewandert ist, hat sie dort relativ schnell an die Permakultur-Szene angedockt und ist seither selbst Bäuerin und Bäckerin.

„Der Krameterhof kommt aus einer bäuerlichen Struktur und das macht ihn im Kontext der Permakultur einzigartig.“

Ich habe sie jedes Jahr besucht, insgesamt 14 Mal, und so das Permakultur-Konzept kennengelernt. Erst viele Jahre später – und nach einer Ausbildung in der Landwirtschaftsschule – bin ich auf den Krameterhof gestoßen. Ich war 2009 in der ersten Ausbildungsgruppe am Krameterhof und bin seit 2013 selbst Ausbildner hier.

Was macht den Krameterhof besonders?

Der Krameterhof ist ein Hof, dem man ansieht, dass hier seit Jahrzehnten Dinge ausprobiert werden. Man kann die Weiterentwicklung sehen. Die meisten Permakultur Projekte – so schön sie auch sind – sind recht jung, die Erfahrungswerte noch nicht gegeben. Die Ernte fällt dementsprechend eher bescheiden aus. Der Krameterhof dagegen kommt aus einer bäuerlichen Struktur und das macht ihn im Kontext der Permakultur einzigartig.

Was kannst du Kursteilnehmern am Krameterhof beibringen?

Meine Expertise liegt eher in der Kleinteiligkeit. Ich habe zwanzig Jahre lang in Wien gelebt und dort einige Urban-Gardening-Projekte angestoßen und betreut. Auch Gemeinschaftsgärten, Kleingärten und Balkone. Mir persönlich ist es egal, wie groß oder klein eine Fläche ist. Wobei klar ist: Je größer die Projekte, umso arbeitsaufwendiger und alltagsprägender ist das Ganze, das muss einem schon klar sein.

Was genau unterrichtest du am Krameterhof?

Ich decke den Themenbereich Obst und Gemüse ab. Also Pflege, Ernte und Vermehrung. Dazu gehört natürlich auch alles, was mit dem Boden zusammenhängt. Egal, um welche Nutzung es sich handelt. Beim Gemüse beispielsweise handelt es sich um eine Kultur, die den Boden relativ stark beansprucht.

„Ich habe 140 verschiedene Apfelsorten in meinem Obstgarten.“

Entsprechend reichlich muss ich ihn auch füttern und mit Nährstoffen versorgen. Ansonsten schwächeln die Pflanzen. Daher ist Kompostierung ein wichtiges Thema bei mir. Im Großen, also als Flächenkompost bzw. Mulch, wie im Kleinen, wenn es zum Beispiel darum geht, Küchenabfälle sinnvoll zu verwerten.

Was machst du, wenn du nicht am Kramterhof bist?

In erster Linie bin ich Vater von drei Kindern. Ich lebe in Enns, einer Kleinstadt in Oberösterreich und bewirtschafte dort etwa 2000m2 Grund. Ich habe einen Obstsortengarten mit circa 1400 Bäumen.

„Pflanzen vermehren gehört für mich zu den spannendsten Beschäftigungen überhaupt.“

140 verschiedene Apfelsorten. 80 Birnen-, 30 Zwetschken-, und 30 Marillen-Sorten. Dazu kommen noch Feigen, Granatäpfel und vieles mehr. Gemüse baue ich fast das ganze Jahr an. Natürlich auch zur Selbstversorgung.

Was gefällt dir dabei am besten?

Vermehren! Pflanzen vermehren gehört für mich zu den spannendsten Beschäftigungen überhaupt. Egal ob es ein-, zwei-, oder mehrjährige Pflanzen sind. Besonders der Erhalt von seltener Genetik interessiert mich. Manches in meinem Garten ist einfach nur Spielerei und kurios, besonders aufregend finde ich es aber, Pflanzen zu finden und zu vermehren, die eine echte Perspektive haben. Das heißt, ich versuche Pflanzen zu etablieren, die in Zukunft – unter veränderten klimatischen Bedingungen – eventuell eine echte Option darstellen könnten. Ich liebe einfach Pflanzen, die Potenzial haben.

Interview mit Michael Gunz

Wie bist du zur Permakultur gekommen und was interessiert dich daran?

Was mich immer schon begeistert hat, ist der Garten. Schon als Kind habe ich mich gärtnerisch betätigt. Meine Mutter war eine gute Gärtnerin und ein Nachbar war auch ganz leidenschaftlich dabei. Das hat mich geprägt.

„Mit der Natur arbeiten. Nicht alles wegräumen. Nicht überall eingreifen. Natur unterstützen und zulassen.“

Auch als Jugendlicher bin ich – recht untypisch für das Alter – mit meiner Mutter auf den Acker gegangen, wo mich besonders die Beeren interessiert haben. Zur Permakultur bin ich durch die Bücher von Sepp Holzer gekommen. Die haben mir eine neue, eine andere Sichtweise eröffnet.

Was hat dir daran gefallen?

Mir ist schon lange klar, dass wir so, wie wir mit dem Planeten umgehen, nicht weitermachen können. Wenn die nächsten Generationen noch etwas Lebenswertes vorfinden sollen, dann werden wir unser Leben umstellen müssen. Und die Permakultur bietet dazu Lösungsansätze an, die mir sehr sinnvoll erscheinen. Wie der Sepp immer sagt: „Mit der Natur arbeiten.“ Nicht alles wegräumen. Nicht überall eingreifen. Natur unterstützen und zulassen. Auch die gesamtheitliche Sichtweise der Permakultur beeindruckt mich. Sie zwingt dich nicht in Schubladen. Man ist nicht Gemüse-Gärtner oder Schafzüchter oder Imker oder was auch immer. Alles steht in Verbindung zu allem. Permakultur fasziniert mich, weil es eine Lebenseinstellung ist, oder besser, eine Lebensgestaltung.

Du bist Experte für Obst, bist Pomologe. Was hat dich auf diesen Weg gebracht?

Die Bäume selbst interessieren mich natürlich –auch ohne Obst.
Aber das Obst ist einfach fantastisch: die zahlreichen Sorten und deren unterschiedlichen Verarbeitungsmöglichkeiten.

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„Übrigbleiben soll Freude.
Freude am Tun.“

Zum Beispiel die Vielfältigkeit des Apfels: Es ist unglaublich, was man aus dem alles machen kann: Tafelobst, Trockenobst, Saft, Most, Essig, Schnaps. Es gibt so viele Möglichkeiten. Apfel ist genial, finde ich.

Du vermittelst am Krameterhof deine Kenntnisse zum Thema Obstbau. Was möchtest Du, dass deine KursteilnehmerInnen mitnehmen?

Übrigbleiben soll Freude. Freude am Tun. Mir ist wichtig, dass die Menschen Feuer fangen für das Thema Obst, dass sie sich begeistern. Ich möchte ihnen ein Grundwissen vermitteln, auf dem sie danach aufbauen können. Verschiedene Veredelungstechniken zum Beispiel. Ich hoffe, dass das zum Sortenerhalt beitragen kann, zur Wertschätzung von Vielfalt. Besonders am Herzen liegt mir dabei der Erhalt alter Obstsorten und Kulturtechniken.

Wo setzt du dein Wissen ein, wenn du nicht am Krameterhof bist?

Zuhause in Vorarlberg haben meine Familie und ich unsere eigene Vorstellung von einer funktionierenden Permakultur verwirklicht.: 1,3 Hektar Fläche auf 1050 m Seehöhe. Eine Permakultur mit Beeren, Feldgemüse, Kräutern und Obstbäumen. Außerdem haben wir auch noch einen großen Hausgarten – ebenfalls zur Selbstversorgung. Ich pflege auch verschiedene Streuobstwiesen in unserem Dorf. Ich bin nämlich auch Baumwärter, bin im Vorstand vom Vorarlberger Baumwärterverband und bilde auch aus. Zudem engagiere ich mich im örtlichen Obst- und Gartenbauverein, bin Mitglied in einem Tiroler Pomologen-Team und versuche so, meinen Wissensstand zu erhöhen.

Interview mit Oliver Krische

Oliver, was verbindet dich mit dem Krameterhof?

Ich habe den Josef 1995 in der Forstwirtschaftsschule in Bruck an der Mur kennengelernt. 1997 haben wir gemeinsam die Jagdprüfung gemacht und in diesem Zusammenhang war ich auch zum ersten Mal am Krameterhof. Der hat damals aber noch ganz anders ausgesehen als heute.

Kannst du dich noch an deine ersten Eindrücke erinnern?

Mein erster Eindruck vom Krameterhof? Eine ganz neue Welt. Sowas habe ich nicht gekannt. Ich komme ja aus einem Einfamilienhaushalt. Der riesige Hof und all die vielen verschiedenen Sachen, die dort passieren, das war ganz neu für mich. Von Permakultur hatte ich auch gar keine Ahnung. Josef und ich haben damals hauptsächlich gejagt und gefischt. Ich war auch später öfter zu Besuch. 2009 hat sich der Sepp (Holzer sen.) vom Krameterhof zurückgezogen und der Josef übernommen. Seither habe ich ihm immer wieder geholfen. Erst bei Kleinigkeiten, jetzt auch bei größeren Projekten.

Seit wann bist du auch in das Ausbildungs-programm eingebunden?

Also, 2013 habe ich zum ersten Mal einen Kurstag bestritten. Gemeinsam mit dem Richard (Mahringer).

„Ich hätte mir nie gedacht, dass ich mich so intensiv mit dem Thema Boden beschäftigen würde.“

Ich habe über Bodenkunde referiert, er über Kompostierung. Das war wieder eine ganz neue Erfahrung.

Was befähigt dich, über Bodenkunde zu referieren?

Ich habe in Leoben Geologie studiert und arbeite auch als Geologe. Und anfangs habe ich sicher mehr über Festgestein erzählen können als über Boden. Ich hätte mir damals nicht gedacht, dass ich mich in der Folge so intensiv mit dem Thema Boden beschäftigen würde. Das Thema ist mir heute jedenfalls sehr wichtig. Du weißt, im Wort Beruf steckt auch Ruf. Und im Boden herumwühlen, das taugt mir halt. Das gleiche gilt fürs Wasser. Denn wo Wasser ist, da ist was los.

Was kann man von dir am Krameterhof lernen?

Wir haben das Programm immer wieder überarbeitet und jedes Jahr adaptiert. Immer in Hinblick auf die Fragen, die uns die Teilnehmer und Teilnehmerinnen im Laufe der Zeit gestellt haben. Auch aktuelle Entwicklungen fließen in das Programm ein. Und natürlich die Erfahrungen aus meinen anderen Tätigkeiten, wie zum Beispiel aus der Holzer Permaculture Solutions.

„Vernetzte Hohlräume bedeuten Leben, bedeuten Bewegung“

Jedenfalls lernt man, wie aus dem Gestein Boden entstehen kann, welche Gesteine es gibt und wie sie verwittern. Das sind die Grundlagen. Wir sprechen grundsätzlich über mineralische Substanz und wie sie zu Boden wird. Und über Hohlräume natürlich. Denk an Luft und Wasser und an die Bodentierchen, die beides brauchen und sich darin bewegen. Vernetzte Hohlräume bedeuten Leben, bedeuten Bewegung. Wenn das die Menschen einmal verstehen, dann sind wir schon recht weit. Dann geht es ums Gefüge, das heißt, die Bodenstruktur. Das ist ein Punkt, den manche etwas fad finden, der aber sehr wichtig ist. Über das Gefüge kann ich nämlich recht schnell herauslesen, in welchem Zustand mein Boden gerade ist. Zu den verschiedenen Bodenarten, zu Korngrößenfraktionen und so weiter machen wir natürlich auch Übungen. Wir sehen uns die chemischen und physikalischen Eigenschaften verschiedener Böden an. Aus der Summe der Aufnahmen soll man sich ein Bild über den Boden machen können. Das wäre das Ziel. Das heißt, es geht nicht darum, Einzelaufnahmen zu machen, so nach dem Motto: „Der PH-Wert hier ist 4 und alles ist furchtbar!“. Nein, wir schauen uns zuerst alle Faktoren an und fragen dann: „Warum ist das so? Und ist der Boden wirklich so schlecht?“

„Kann ich meine Ziele als Bewirtschafter mit den natürlichen Gegebenheiten in Einklang bringen?“

Warum sollte man über Dinge wie Bodenart & -Gefüge, PH-Wert, etc. Bescheid wissen? Warum ist das wichtig?

Wenn du praktisch da draußen arbeiten willst, ist das die wichtigste Grundlage! Denn nur über deinen Boden und deinen Humus kommst du zur Entscheidung, was dein Grundstück seinem Wesen nach ist und was es sein kann. Acker? Wiese? Wald? Wir fokussieren uns auf die Frage: „Kann ich meine Ziele als Bewirtschafter mit den natürlichen Gegebenheiten in Einklang bringen?“. Ich kann mir zwar vieles wünschen, aber wird das auch funktionieren? Natürlich kann ich auf Biegen und Brechen, das heißt mit entsprechend großem Aufwand, meinen Willen durchsetzen. Oder aber man überlegt sich was Passenderes. Letzteres wäre im Sinne der Permakultur. Wir suchen erst nach den natürlichen Ressourcen vor Ort, und nach den Limitationen. Darauf aufbauend kann man dann einen Plan, ein Konzept entwickeln.

„Mir ist wichtig, die Leute zum Wesentlichen hinzuführen.“

Neben dem Boden ist Wasser das große Thema. Da bringen die Menschen meist mehr Vorbildung mit als zu Boden und Humus. Leider ist vieles davon Halbwissen, Hörensagen und Irrglauben. Stichwort „Wasserader“, Stichwort „Wünschelrute“. Mir ist wichtig, die Leute zum Wesentlichen hinzuführen.

Und was ist diesbezüglich wesentlich?

Zunächst einmal, dass wir zwischen Quell- oder Brunnenwasser und dem Oberflächenwasser unterscheiden. Das sind ganz verschiedene Dinge, die man unterschiedlich betrachten muss. Dazu muss man einiges über Quellparameter wissen und über Morphologie. Wie bewegt sich Wasser in der Landschaft und wohin? Solche Sachen lernt man bei mir. Alles wichtig und sehr nützlich. Denn je mehr ich in die Auseinandersetzung und Erkundung stecke, umso mehr Arbeit, Zeit und Geld spare ich mir bei der tatsächlichen Umsetzung. Am Krameterhof kannst du zum Beispiel lernen, wie man einen Teich anlegt. Du lernst die Tricks, du lernst, auf wichtige Details zu achten und Fehler zu vermeiden. Unser Programm richtet sich an alle, die sich für Landwirtschaft interessieren, für Landschaft und für einen naturwissenschaftlichen Zugang. Man bekommt hier eine professionelle und persönliche Ansprache. Wenn man aufmerksam ist, sich traut, Fragen zu stellen und wirklich mitmacht, kann man sehr viel mitnehmen, da bin ich mir sicher.

Interview mit Marc Steinheuer

Nemo, was hat dich zum Krameterhof geführt?

Ich bin über die Wanderschaft (Anm.) hierhergekommen. Ich habe von einem Wander-Kollegen von diesem Hof erfahren. Glücklicherweise, denn ich fühle mich hier sehr wohl.

„Wanderschaft (auch Wanderjahre, Walz, Tippelei, Gesellenwanderung) bezeichnet die Zeit der Wanderschaft zünftiger Gesellen nach dem Abschluss ihrer Lehrzeit (Freisprechung). Auf die Wanderschaft darf heute nur gehen, wer die Gesellenprüfung bestanden hat, ledig, kinderlos, schuldenfrei und unter 30 Jahre alt ist.““

Wikipedia

Welcher Profession gehst du nach?

Ich bin ausgebildeter Fischwirt. Oder Fischer, wenn du magst. Das passt ja auch ganz gut zum Krameterhof, wo es doch so viele Teiche hier gibt.

Was macht ein Fischwirt?

Das teilt sich in drei Bereiche auf: Fischhaltung & Fischzucht, Fluss- & Seenfischerei und Küstenfischerei. In den letzten Jahren habe ich mich vor allem mit Haltung und Zucht beschäftigt und auch in der Fluss- und Seenfischerei gearbeitet. Ich war sogar mal auf ‘nem Kutter, aber eigentlich nur, damit ich das auch mal gemacht habe :)

Was waren deine ersten Eindrücke vom Krameterhof?

Das Thema Landwirtschaft war komplett neu für mich. Da bin ich erst hier darauf gestoßen. Das ist ein großes Feld, in dem ich noch sehr viel lernen kann und will. Und der Krameterhof ist ein sehr guter Ort dafür. Man ist hier umgeben von Leuten, die sich richtig gut auskennen.
Mein erster Eindruck war: Was für ein riesiger Haufen Input und was für ein angenehmer Ort! Gute Arbeit, nette Menschen. Ich hatte also gleich einen sehr positiven Eindruck gehabt.

„Man ist hier umgeben von Leuten, die sich richtig gut auskennen.“

Was sind deine Aufgaben am Hof?

Also, zum einen Routinearbeiten: Ich versorge die Tiere, kümmere mich um Ackerflächen und teile den Praktikanten und Praktikantinnen Arbeiten zu. Außerdem bin ich jetzt auch in die Ausbildungsschiene reingeschlüpft. Die Teichwirtschaft kann man ja sehr gut in die Lehrgänge, die hier stattfinden, einbauen. Ich vermittle Wissen zu extensiver Teichwirtschaft. Das ist ein spannendes Randthema, mit dem sich nicht viele Menschen professionell beschäftigt haben. Da kann ich Input liefern.

„Gewässer wieder mit Leben zu füllen, das ist spannend.“

Konkret: Was kann man von dir diesbezüglich lernen?

So einiges, hoffe ich! Meine Themen sind neben der extensiven Teichwirtschaft zum Beispiel Renaturierungs-Maßnahmen zur Wiederansiedelung von Arten. Gewässerökologie, Faktoren wie Durchgängigkeit und solche Sachen. Da kenn ich mich aus. Ich habe in verschiedenen Büros gearbeitet, ökologische Gutachten gestellt, war in diversen Artenschutzprogrammen eingebunden. Die reine Fischzucht ist ein Thema, das relativ simpel und unattraktiv ist. Aber Gewässer wieder mit Leben zu füllen, umzustrukturieren, damit sie wieder in einem natürlicheren Zustand sind und sich viele Arten ansiedeln können, das ist spannend. Und braucht Zeit und Geduld. Das ist eine Arbeit, die trägt erst in 15, 20, 30 Jahren. Aber das macht mir großen Spaß.

Interview mit Johann Unterwalcher

Johann, was hat dich zum Krameterhof geführt?

Ehrlich gesagt, meine Frau hat mich zu einem Ausbildungslehrgang angemeldet. Sie hat das Krameterhof-Kursprogramm im Internet entdeckt und mich dorthin geschickt. Mit Permakultur habe ich bis dahin gar nichts am Hut gehabt. Mein Interesse ist erst während der Ausbildung geweckt worden. Nach dem Lehrgang am Krameterhof habe ich aber sofort einen Hektar gepachtet, gerodet, terrassiert und mit 600 Obstbäumen und Sträuchern bepflanzt. 

Jetzt habe ich dort auch drei Shropshire-Schafe und zwei Esel stehen. Die Schafe sind super, denn sie halten mir die Flächen frei, lassen aber die Obstbäume in Ruhe. Ich habe weiter oben am Hang auch einen Teich gebaut und von dort das Wasser 600 m den Berg runter auf meine Fläche geleitet, denn da gab es keinen Tropfen. Also das volle Programm in extrem steilem Gelände auf 1000 m Seehöhe. Inklusive mobiler Almhütte, die ich mir auf einen alten Bauwagen gestellt habe. Die kann ich mit dem Traktor herumziehen.

Wie steil ist es denn?

Na ja, 45 Grad werden es schon sein. Im direkten Vergleich wirkt sogar der Krameterhof halbwegs flach. Holzer Senior und 25 Lehrgangsteilnehmer haben mir bei der Bepflanzung geholfen. Als der Sepp von ganz oben runtergeschaut hat, hat er den Hut gezogen und gemeint: „Das ist aber richtig steil!“. Für die Baggerarbeiten hatte ich Hilfe von einem Profi, der auch am Krameterhof viel gebaggert hat. Anders als heute, habe ich damals die Arbeit mit so schwerem Gerät – es war eine 20 Tonnen Maschine – noch nicht hundertprozentig beherrscht. Zum Baggern bin ich übrigens auch über den Sepp Holzer gekommen. Ich war mit ihm und der Ausbildungsgruppe in Seattle. Dort haben wir eine Baustelle besucht und der Sepp hat gesagt: „Hans, da ist ein Bagger, dort ist ein Haufen Steine, bau mir einen Erdkeller!“. Das waren dann meine ersten Versuche mit einem Bagger.

Und jetzt baggerst du für den Josef, richtig?

Genau. Und das macht mir großen Spaß. Das Tischlern hat mich irgendwann nimmer gefordert, aber beim Baggern kann man immer was dazulernen, immer besser werden. Ich arbeite ja auch für die Holzer Permaculture Solutions und war mit dem Josef schon in Kanada, in den USA, in England, Deutschland, Frankreich, Italien und auf Madeira. Jedesmal ist die Arbeit, die Herausforderung eine andere.

Warum?

Das Material ist überall ganz verschieden, das Gelände, die Situation, alles. Darum gefällt mir das auch so gut. Außerdem ist die Arbeit enorm sinnvoll. Gerade in trockenen Gebieten ist diese Art der Landschaftsgestaltung, also das Anlegen von Retentionsbecken, Teichen und so weiter, grundvernünftig und clever

Wer dich kennt, weiß, dass du handwerklich sehr geschickt bist. Woher kommt das?

Wahrscheinlich hat das mit meiner Ausbildung, meinem Tischler-Beruf zu tun. Wenn man ein bisschen begabt ist und viel arbeitet, bekommt man eben ein Gefühl fürs Handwerk und die verschiedenen Materialien, mit denen man zu tun hat. Wenn ich was nicht kann, schaue ich einem Profi zu und mach es ihm nach. Das Auge ist wichtig. 

„Wenn ich etwas nicht kann, schaue ich einem Profi zu und mach es ihm nach.“

War dir schon immer klar, dass du Handwerker sein willst?

Als kleiner Bub bin ich nach der Schule immer sofort in den Wald gelaufen. Dort bin ich auf Bäume gekraxelt, habe geschnitzt, gebastelt, geschlägert, herumprobiert. Natur hat mir immer schon getaugt. Jedenfalls hat meine Mutter gemeint: „Wenn du die ganze Zeit mit Holz beschäftigt bist, musst du Tischler lernen“. Das ist auch ganz gut gegangen. Ich hatte etwas Talent und viel zu tun. Heute bin ich selbstständig und habe meine eigene Werkstatt.

Und du vermittelst dein Wissen auch am Krameterhof.

Richtig. Ich bin für alles zuständig, was mit Bauen und Basteln zu tun hat. Wir haben schon alles Mögliche gebaut: Verschiedene Keller aus Holz, eine Räucherkammer, Solartrocknungsanlagen, mobile Hühnerställe (chicken tractor), Hochbeete, Stege und vieles mehr. Und dann zeige ich auch noch das Sensenmähen: Technik, Schärfen, Dengeln. Das kann ich, weil ich als Jugendlicher gemeinsam mit meinem Onkel Bergwiesen gemäht habe. Das Mähen mit der Sense habe ich schon als Sechsjähriger gelernt und mittlerweile habe ich das schon einer Menge Menschen beigebracht. Am Anfang jammern manche, aber am Ende taugt es allen.

Anmeldung zum Seminar Einführung in die Holzer Permakultur

ANGABEN ZU IHRER PERSON


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DATUM UND ANZAHL DER TEILNEHMER

        Wir bieten Ermäßigungen für Gruppen ab 5 Personen an.


PREIS Summe Euro inkl. 20% MwSt.

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TEILNAHMEBEDINGUNGEN UND DATENSCHUTZ


Anmeldung zur Tagesführung am Krameterhof

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DATUM UND ANZAHL DER TEILNEHMER

        Wir bieten Ermäßigungen für Gruppen ab 5 Personen an.


PREIS Summe Euro inkl. 10% MwSt.

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Bewerbung zum Lehrgang Holzer Permakultur Praktiker/in 2021/22

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MOTIVATIONSSCHREIBEN



Anmeldung zum Seminar Obst(Wald)Gärten

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DATUM UND ANZAHL DER TEILNEHMER

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PREIS Summe Euro inkl. 20% MwSt.

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Anmeldung zum Seminar Permakultur und Gewürz- & Heilkräuter

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DATUM UND ANZAHL DER TEILNEHMER

        Wir bieten Ermäßigungen für Gruppen ab 5 Personen an.


PREIS Summe Euro inkl. 20% MwSt.

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TEILNAHMEBEDINGUNGEN UND DATENSCHUTZ


Anmeldung zum Seminar Wasser ist Leben

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DATUM UND ANZAHL DER TEILNEHMER

        Wir bieten Ermäßigungen für Gruppen ab 5 Personen an.


PREIS Summe Euro inkl. 20% MwSt.

0,00 €

TEILNAHMEBEDINGUNGEN UND DATENSCHUTZ


Einführung in die Holzer Permakultur

4-Tages-Seminar

LEITUNG
Josef Andreas Holzer und Referenten des Krameterhof-Teams

In diesem Seminar lernen Sie nicht nur die Grundlagen der Permakultur am Krameterhof kennen, sondern Sie erfahren darüber hinaus viel Wissenswertes und Nützliches für den Weg zu ihrem eigenen Permakultur-Projekt. Darüber hinaus erlernen Sie wichtige Techniken wie Mulchen oder Kompostieren und werden mit den Vorteilen von Mischkultur, Fruchtfolge und biologischem Pflanzenschutz vertraut gemacht. Da man sich am besten merkt, was man selbst ausprobiert, werden Sie immer wieder Hand anlegen und das Gelernte in der Praxis umsetzen. Nützen Sie dieses Seminar als ersten Schritt zur eigenen Permakultur.

PROGRAMM

1. TAG: BEGRÜSSUNG, EINFÜHRUNG UND BESICHTIGUNG

10.00 Uhr – 17.00 Uhr
(Mittagspause von ca. 12.00 Uhr – 13.00 Uhr)

2. TAG: PERMAKULTUR IN LANDWIRTSCHAFT UND GARTENBAU

09.00 Uhr – 17.00 Uhr
(Mittagspause von ca. 12.00 Uhr – 13.00 Uhr)

3. TAG: PERMAKULTUR IN LANDWIRTSCHAFT UND GARTENBAU

09.00 Uhr – 17.00 Uhr
(Mittagspause von ca. 12.00 Uhr – 13.00 Uhr)

4. TAG: PERMAKULTURGARTEN

09.00 Uhr – 16.00 Uhr
(Mittagspause von ca. 12.00 Uhr – 13.00 Uhr)

KOSTEN

INKL. VERPFLEGUNG €  590,– je Teilnehmer

Mit der Buchung akzeptieren Sie unsere Teilnahmebedingungen zu Führungen und Seminaren. Diese finden Sie im Impressum auf unserer Website.

TERMIN

03.06. – 06.06.2021
22.07. – 25.07. 2021
12.08. - 15.08.2021
09.09. – 12.09.2021 (englisch)

TEILNAHME

Um an einem Seminar teilzunehmen, nutzen Sie bitte die Schaltfläche:

Eine vorausgehende Anmeldung ist ausdrücklich erforderlich.

Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt.
Bitte unbedingt wetterfeste Kleidung und gutes Schuhwerk mitbringen.

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Holzer permaculture Krameterhof
Holzer permaculture Krameterhof

Tagesführung

Permakultur Krameterhof

LEITUNG
Josef Andreas Holzer

Im Rahmen unserer Tages-Führung verbringen Sie einen abwechslungsreichen und informativen Tag auf dem Krameterhof. Die ganztägige Tour führt sie durch mehrere Kilometer Terrassen- & Teichlandschaft und bietet Einblicke in die Wirtschaftsweise und die ökologischen Zusammenhänge unserer Permakultur. Josef Andreas Holzer teilt sein Wissen über die Besonderheiten und Hintergründe unserer Bewirtschaftungsform und beantwortet gerne Ihre Fragen. Lassen sie sich inspirieren und holen Sie sich Anregungen und Tipps für Ihren Garten, Ihre Landwirtschaft, Ihr Projekt.

PROGRAMM

10.00 Uhr – 17.00 Uhr
(Mittagspause von ca. 12.00 Uhr – 13.00 Uhr)

KOSTEN

INKL. VERPFLEGUNG €  130,– je Teilnehmer

Mit der Buchung akzeptieren Sie unsere Teilnahmebedingungen zu Führungen und Seminaren. Diese finden Sie im Impressum auf unserer Website.

TERMINE

29.05.2021
05.06.2021
19.06.2021
26.06.2021
17.07.2021
24.07.2021 – (english)
14.08.2021 – (english)

21.08.2021
11.09.2021
18.09.2021

TEILNAHME

Um an einem Seminar teilzunehmen, nutzen Sie bitte die Schaltfläche:

Eine vorausgehende Anmeldung ist ausdrücklich erforderlich.

Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt.
Bitte unbedingt wetterfeste Kleidung und gutes Schuhwerk mitbringen.

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Einjähriger Lehrgang

Holzer Permakultur Praktiker/in 2021/22

1. Einleitung

Jenseits von Monokulturen, Massentierhaltung und Raubbau an der Natur gibt es eine Landwirtschaft, die verantwortungsvoll, vielschichtig und kreativ ist: Holzer Permakultur ist eine alternative, nachhaltige Form der Landwirtschaft.

Wir können unseren LehrgangsteilnehmerInnen zeigen, was alles möglich ist, wenn man sich die Komplexität, Vielfalt und Produktivität der Natur zunutze macht. 

Unsere Lehrerin ist die Natur, weshalb unsere Lehrgänge, soweit es die Witterung zulässt, im Freien stattfinden. Der Fokus liegt auf praktischer Arbeit mit und in der Natur, wo komplexe Zusammenhänge, Wechselbeziehungen und Abhängigkeiten durch Erleben begreiflich werden.

2. Lehrgang

2.1
ZIEL

Ziel des Lehrgangs ist es, die grundlegenden Arbeitsweisen und Anwendungsgebiete der Holzer Permakultur in der Praxis zu erlernen, das Wissen um die Zusammenhänge in der Natur auszubauen und Einblick in verschiedene Möglichkeiten der Bewirtschaftung von Permakulturbetrieben im In- und Ausland zu erlangen. Der Lehrgang ist als Zusatzqualifikation zu sehen und ersetzt keine Berufsausbildung. Er soll neue Sichtweisen und Möglichkeiten aufzeigen und bei der Entwicklung und Umsetzung eigener Konzepte helfen.

2.2
PRAXIS UND LEHR IN DER NATUR

Hervorzuheben ist, dass der Lehrgang Holzer Permakultur PraktikerIn sehr praxisorientiert aufgebaut ist. Nach Erläuterung der nötigen theoretischen Grundlagen werden alle Lehrinhalte, soweit das möglich ist, auch praktisch umgesetzt. Daher finden die Lehrgänge, soweit es die Witterung zulässt, im Freien statt.

2.3
SEMINARE BEI PROJEKTEN IM IN- UND AUSLAND

Ein Teil des Lehrgangs findet bei Projekten außerhalb des Krameterhofs statt. Die TeilnehmerInnen können so Erfahrungen in verschiedenen Regionen sammeln und bei der Entwicklung eines „realen Projekts“ mitarbeiten. So wird die Fähigkeit trainiert, sich auf unterschiedliche Ausgangssituationen einzustellen und den Blick für die wesentlichen Zusammenhänge zu schärfen. Zwei Projektkurse können bei LehrgangsteilnehmerInnen stattfinden. Nähere Informationen und Voraussetzungen für die Bewerbung als Projektort werden am ersten Kurstag am Krameterhof besprochen.

2.4
LEHRGANGSLEITUNG UND VORTRAGENDE

Josef Andreas Holzer ist als Veranstalter für die organisatorische und inhaltliche Leitung des Lehrgangs verantwortlich und Ansprechpartner für alle TeilnehmerInnen. Unser Referenten-Team ist seit mehreren Jahren eingespielt und stellt sich auf unserer Webseite (unter dem Menüpunkt Team) vor. Zudem werden Gastreferenten zu verschiedenen Themenschwerpunkten eingeladen.

2.5 RAHMENBEDINGUNGEN

Der Lehrgang wird entsprechend den Teilnahmebedingungen (siehe „TEILNAHMEBEDINUNGEN / LEHRGANG / HOLZER PERMAKULTUR PRAKTIKER/IN 2021/22“) durchgeführt.

2.5.1 Dauer und Gliederung des Lehrgangs

Der Lehrgang findet über den Zeitraum eines ganzen Jahres statt und dauert insgesamt 44 Tage. Die verschiedenen Inhalte werden in Theorie und Praxis erläutert bzw. erprobt. Einzelne Themenschwerpunkte werden geblockt und in Form von 10, jeweils viertägigen Seminaren abgehandelt. Zusätzlich finden in den seminarfreien Monaten (November bis Februar) 4 weitere Seminartage in Form von Onlinekursen statt.
Kursbeginn ist jeweils um 09.00 Uhr (außer am Anreisetag – 10.00 Uhr).
Kursende ist jeweils um 17.00 Uhr (außer am Abreisetag – 16.00 Uhr).
Die Onlinekurse finden jeweils von 10.00 bis 16.00 Uhr statt.

2.5.2 Ort

6 der jeweils 4-tägigen Seminarblöcke finden am Krameterhof statt. 2 Seminarblöcke werden als Projektkurse bei Projekten von LehrgangsteilnehmerInnen durchgeführt, 2 Seminarblöcke finden bei Partnerbetrieben in Österreich und Deutschland statt.

2.5.3 Lehrgangskosten

Die Lehrgangsgebühr beträgt EUR 4.500,- zuzüglich 20 % USt (€ 5.400,- inkl.), und ist vorab zu bezahlen. Sofern die Kurse am Krameterhof stattfinden, ist eine Mittagsverpflegung mit hofeigenen Produkten im Kursbeitrag enthalten. Die Kosten für GastreferentInnen, Eintritte, Kursunterlagen und sonstige Materialien sind ebenfalls im Preis inkludiert. Unterbringung sowie Reisekosten sind nicht in der Lehrgangsgebühr enthalten.

2.5.4 Unterbringung und Verpflegung

An den Kurstagen am Krameterhof sorgt unsere Hofküche für das Mittagessen. KursteilnehmerInnen erhalten ein 3-gängiges Menü aus hofeigenen Produkten, welches in den Lehrgangskosten inbegriffen ist. Komfortable Nächtigung für Kurse am Krameterhof ist in günstigen Quartieren in der näheren Umgebung möglich. Die Unterbringung ist nicht in den Lehrgangskosten inbegriffen und muss selbständig organsiert werden.

2.6
BEURTEILUNG

Der erfolgreiche Abschluss des Lehrgangs Holzer Permakultur PraktikerIn setzt eine positive Gesamtbeurteilung durch die Kursleitung voraus. Die Beurteilung setzt sich aus folgenden Punkten zusammen:
  1. Anwesenheit (mindestens 70 %) (s. 2.6.1)
  2. Mitarbeit (Praxis und Referate) (s. 2.6.2)
  3. Abschlussprojekt (s. 2.6.3)
  4. Eigeninitiative sowie eigene Projekte werden zusätzlich in die Beurteilung einbezogen

2.6.1 Anwesenheit

Bei zu geringer Anwesenheit und vorheriger Absprache besteht die Möglichkeit, fehlende Kurse nachzuholen.

2.6.2 Mitarbeit

Engagement und Motivation während der Seminare wird als Basis der Mitarbeit angesehen.

2.6.3 Abschlussprojekt

Im Laufe des Lehrgangs muss jede/r TeilnehmerIn ein Abschlussprojekt erstellen und dieses im letzten Kursblock präsentieren. Dies soll als Nachweis für das Verstehen der Lehrinhalte und zur Vertiefung des Gelernten dienen. Die Erfahrung zeigt, dass diese Abschlussprojekte eine willkommene Möglichkeit sind, eigene Projekte zu entwickeln und zu verwirklichen.

2.7
ZERTIFIZIERUNG

Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung erhalten Sie das Zertifikat „Holzer Permakultur Praktiker/in“. Das Zertifikat bescheinigt, dass Sie die Philosophie, Prinzipien und Grundlagen nachhaltigen Arbeitens mit der Natur im Sinne der Holzer Permakultur in der Praxis erlernt haben.

2.8
LEHRINHALTE

Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung erhalten Sie das Zertifikat „Holzer Permakultur Praktiker/in“. Das Zertifikat bescheinigt, dass Sie die Philosophie, Prinzipien und Grundlagen nachhaltigen Arbeitens mit der Natur im Sinne der Holzer Permakultur in der Praxis erlernt haben.

Waldwirtschaft und Agroforstwirtschaft

Hydrologie und Wassermanagement

Naturnahe Teichwirtschaft

Geologie und Bodenkunde

Konzeptentwicklung, Planung und Landschaftsgestaltung

Heilpflanzenkunde

Gartenbau

Obstbau

Landwirtschaft und Tierhaltung

Imkerei und Bienenkunde

Agrarökologie und Pflanzenkunde

Selbstversorgung

Urban Gardening

Alternative Energie- und Energiesparsysteme

Alte und bewährte bäuerliche Arbeitstechniken

2.9
TERMINE

Krameterhof

Projektkurs

Online

Partnerbetrieb

Projektkurs

Partnerbetrieb

Krameterhof

ZAHLUNGS-BEDINGUNGEN

Lehrgangsgebühr

Die Lehrgangsgebühr beträgt € 4.500,– zuzüglich 20 % USt. Daraus ergibt sich ein Betrag von EUR 5.400,–, welcher in drei Teilbeträgen zu bezahlen ist.

– Teilbetrag (inkl. Ust.): € 1.800,– fällig bei Anmeldung
– Teilbetrag (inkl. Ust.): € 1.800,– fällig bis 01.02.2021
– Teilbetrag (inkl. Ust.): € 1.800,– fällig bis 01.05.2021

Falls Sie abgeänderte Zahlungsmodalitäten wünschen (mehrere Raten zu geringeren Teilbeträgen etc.), teilen Sie uns bitte Ihren Vorschlag mit. Gerne versuchen wir eine für Sie passende Zahlungsweise zu finden.

Bankverbindung

Sämtliche Zahlungen haben in Euro auf das Konto des Veranstalters zu erfolgen: Josef Andreas Holzer / Krameterhof Lungau eGen KRAMETERHOF / Josef Andreas Holzer IBAN: AT46 3506 3000 1802 4000 BIC: RVSAAT2S063 Verwendungszweck: „Name + Lehrgangsgebühr 2021/22“

TEILNAHME-BEDINGUNGEN

Unsere Teilnahmebedingungen für den Lehrgang Holzer Permakultur Praktiker/in finden Sie hier.

Über nachstehende Schaltfläche können Sie sich für den Lehrgang bewerben:

Holzer permaculture Krameterhof
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Holzer permaculture Krameterhof
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Obst(Wald)Gärten

4-Tages-Seminar

LEITUNG
Josef Andreas Holzer und Referenten des Krameterhof-Teams

Neben den Grundlagen der Permakultur am Krameterhof stehen die Schwerpunkte Waldgarten – Agroforstsysteme und Obstbau im Zentrum dieses viertägigen Seminars.
Wir werden uns intensiv mit Kreislaufwirtschaft, Humusaufbau, Kompostierung und Mulch beschäftigen.

Lernen Sie die Vorteile und Funktionsweise eines „Waldgartens“ kennen. Erproben Sie in einer intensiven Praxiseinheit das Baumveredeln. Diese uralte Kulturtechnik bietet Ihnen die Möglichkeit, einen perfekt an die eigenen Wünsche und den jeweiligen Standort angepassten Obst- oder Waldgarten zu verwirklichen und zum Erhalt alter und selten gewordener Obstsorten beizutragen. Nützen Sie dieses Seminar als Impulsgeber für Ihren eigenen Obst(Wald)garten!

PROGRAMM

1. TAG: BEGRÜSSUNG, EINFÜHRUNG UND BESICHTIGUNG

10.00 Uhr – 17.00 Uhr
(Mittagspause von ca. 12.00 Uhr – 13.00 Uhr)

  • Einführung in die Philosophie der Permakultur am Krameterhof
  • Besprechung einiger Grundprinzipien der Holzer Permakultur
  • Besichtigung und Besprechung diverser Anlagen am Krameterhof

2. TAG: PERMAKULTUR IN LANDWIRTSCHAFT UND GARTENBAU – MIT SCHWERPUNKT AUF AGROFORST, OBSTBAU UND WALDGARTEN

09.00 Uhr – 17.00 Uhr
(Mittagspause von ca. 12.00 Uhr – 13.00 Uhr)

  • Besichtigung und Besprechung diverser Anlagen am Krameterhof
  • Agroforstwirtschaft, Obstbau und Waldgarten am Beispiel Krameterhof
  • Vertiefung der Permakulturprinzipien Kreislaufwirtschaft und Mehrfachnutzung
  • Gestaltungsmöglichkeiten mit Gehölzen

3. TAG: THEORIE DER OBSTBAUMVEREDLUNG

09.00 Uhr – 17.00 Uhr
(Mittagspause von ca. 12.00 Uhr – 13.00 Uhr)

  • Obstbaumveredlung – Wozu? Einführung und Hintergründe
  • Veredelungsmethoden
  • Materialkunde und Qualitätskriterien

4. TAG: PRAXIS DER PFLANZENVERMEHRUNG UND OBSTBAUMVEREDELUNG

09.00 Uhr – 16.00 Uhr
(Mittagspause von ca. 12.00 Uhr – 13.00 Uhr)

  • Praxisübungen zu den einzelnen Veredlungstechniken
  • Baumveredlung in der Praxis – Anwendung der erlernten Veredlungstechniken und Pflanzung der Jungbäume (einen dieser selbst veredelten Bäume darf man mit nach Hause nehmen)
  • Abschlussbesprechung und Fragenrunde
  • Zertifikatsverleihung

KOSTEN

INKL. VERPFLEGUNG €  590,– je Teilnehmer

Mit der Buchung akzeptieren Sie unsere Teilnahmebedingungen zu Führungen und Seminaren. Diese finden Sie im Impressum auf unserer Website.

TERMIN

27.05. – 30.05.2021

TEILNAHME

Um an einem Seminar teilzunehmen, nutzen Sie bitte die Schaltfläche:

Eine vorausgehende Anmeldung ist ausdrücklich erforderlich.

Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt.
Bitte unbedingt wetterfeste Kleidung und gutes Schuhwerk mitbringen.

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Holzer permaculture Krameterhof
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Permakultur Gewürz- & Heilkräuter

4-Tages-Seminar

LEITUNG
Josef Andreas Holzer und Referenten des Krameterhof-Teams

Während dieses viertägigen Seminars erhalten Sie einen Einblick in die Permakultur am Krameterhof und tauchen in die faszinierende Welt der Kräuter ein.
Kräuter spielen seit Menschengedenken eine wichtige Rolle als Heilmittel bei verschiedenen Krankheiten und als Gewürze zum Verfeinern von Speisen und Getränken. Während dieses Seminars erlernen Sie unter professioneller Anleitung, worauf bei Anbau, Pflege, Ernte und Verarbeitung zu achten ist.

In einer Praxiseinheit destillieren Sie ätherisches Öl sowie Hydrolat und erzeugen verschiedene Produkte (z.B. Salben, Sirup und Badesalz).
Sie werden überrascht sein, wie einfach Sie wohltuende, köstliche und attraktive Kräuterprodukte selbst herstellen können.

Legen Sie bei der Gestaltung eines Kräuterbeets selbst Hand an und lernen sie, wie man kostengünstig frische Kräuter aussäen, kultivieren und vermehren kann.
Nutzen Sie dieses Seminar, um sich Ihr eigenes, wohltuendes Kräuterparadies zu schaffen.

PROGRAMM

1. TAG: BEGRÜSSUNG, EINFÜHRUNG UND BESICHTIGUNG

10.00 Uhr – 17.00 Uhr
(Mittagspause von ca. 12.00 Uhr – 13.00 Uhr)

2. TAG: PERMAKULTUR IN GARTENBAU UND LANDWIRTSCHAFT MIT SCHWERPUNKT AUF HEIL- UND GEWÜRZKRÄUTER

09.00 Uhr – 17.00 Uhr
(Mittagspause von ca. 12.00 Uhr – 13.00 Uhr)

3. TAG: GESTALTUNGSMÖGLICHKEITEN MIT KRÄUTERN

09.00 Uhr – 17.00 Uhr
(Mittagspause von ca. 12.00 Uhr – 13.00 Uhr)

4. TAG: KRÄUTER(PRODUKTE), DIE GUTTUN, GUT SCHMECKEN & FREUDE BEREITEN

09.00 Uhr – 16.00 Uhr
(Mittagspause von ca. 12.00 Uhr – 13.00 Uhr)

KOSTEN

INKL. VERPFLEGUNG €  590,– je Teilnehmer

Mit der Buchung akzeptieren Sie unsere Teilnahmebedingungen zu Führungen und Seminaren. Diese finden Sie im Impressum auf unserer Website.

TERMIN

24.06. – 27.06.2021

TEILNAHME

Um an einem Seminar teilzunehmen, nutzen Sie bitte die Schaltfläche:

Eine vorausgehende Anmeldung ist ausdrücklich erforderlich.

Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt.
Bitte unbedingt wetterfeste Kleidung und gutes Schuhwerk mitbringen.

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Holzer permaculture Krameterhof

Wasser ist Leben

4-Tages-Seminar

LEITUNG
Josef Andreas Holzer und Referenten des Krameterhof-Teams

Bei diesem viertägigen Seminar erhalten Sie einen Einblick in die Permakultur am
Krameterhof und die vielfältigen Möglichkeiten der naturnahen Landwirtschaft.
Im Zentrum dieses Seminars steht das Thema Wasser. Sie erlernen Grundlegendes zu Wasserhaushalt, Regenwassersammlung, Wasserretention und Bewässerung in der Permakulturlandschaft. Ein Highlight ist das gemeinsame Fassen einer Trinkwasser-Quelle. Natürlich wird auch der Aufbau und die Anlage von Teichen und Wassergärten in Theorie und Praxis behandelt. Nutzen Sie dieses Seminar als ersten Schritt zu Ihrer eigenen Wasserlandschaft!

PROGRAMM

1. TAG: BEGRÜSSUNG, EINFÜHRUNG UND BESICHTIGUNG

10.00 Uhr – 17.00 Uhr
(Mittagspause von ca. 12.00 Uhr – 13.00 Uhr)

2. TAG: PERMAKULTUR IN LANDWIRTSCHAFT UND GARTENBAU MIT SCHWERPUKT AUF HYDROLOGIE, RETENTION UND TEICHANLAGEN

09.00 Uhr – 17.00 Uhr
(Mittagspause von ca. 12.00 Uhr – 13.00 Uhr)

3. TAG: GEOLOGIE, HYDROGEOLOGIE UND NATURTEICHBAU

09.00 Uhr – 17.00 Uhr
(Mittagspause von ca. 12.00 Uhr – 13.00 Uhr)

4. TAG: QUELLEN – FINDEN UND FASSEN IN DER PRAXIS

09.00 Uhr – 16.00 Uhr
(Mittagspause von ca. 12.00 Uhr – 13.00 Uhr)

KOSTEN

INKL. VERPFLEGUNG €  690,– je Teilnehmer

Mit der Buchung akzeptieren Sie unsere Teilnahmebedingungen zu Führungen und Seminaren. Diese finden Sie im Impressum auf unserer Website.

TERMIN

05.08. – 08.08.2021
02.09. – 05.09.2021 (english)

TEILNAHME

Um an einem Seminar teilzunehmen, nutzen Sie bitte die Schaltfläche:

Eine vorausgehende Anmeldung ist ausdrücklich erforderlich.

Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt.
Bitte unbedingt wetterfeste Kleidung und gutes Schuhwerk mitbringen.

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Anmeldung zur Tagesführung am Krameterhof

Danke für die Anmeldung zur Tagesführung am Krameterhof.

Neben der Information per E-Mail, dass Ihre Anmeldung über das Formular an uns übermittelt wurde, erhalten Sie im Normalfall innerhalb 2 bis 3 Werktagen eine zusätzliche Buchungs-Bestätigung von uns.

Beste Grüße,
das Krameterhof-Team

Anmeldung zur Tagesführung am Krameterhof

ANGABEN ZU IHRER PERSON


ADRESSE


DATUM UND ANZAHL DER TEILNEHMER

        Wir bieten Ermäßigungen für Gruppen ab 5 Personen an.


PREIS Summe Euro inkl. 10% MwSt.

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TEILNAHMEBEDINGUNGEN UND DATENSCHUTZ